Ausbau in Rheinfelden Evonik erhöht Kapazität für hydrophobe pyrogene Kieselsäure
Evonik Industries erweitert in Rheinfelden aufgrund steigender Nachfrage seine Kapazitäten zur Veredelung von pyrogener Kieselsäure um 20 %. Der Konzern investiert einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in den Ausbau der Anlage, in der hydrophile zu hydrophober Kieselsäure weiter verarbeitet wird. Die Erweiterung soll bis Ende 2020 in Betrieb gehen.
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Rheinfelden – Mit der Anlagenerweiterung baut Evonik das Geschäft mit Kieselsäuren für Spezialitäten kontinuierlich aus. Die hydrophobe pyrogene Kieselsäure, die Evonik unter der Marke Aerosil vermarktet, zeichnet sich u.a. durch geringe Feuchtigkeitsaufnahme und besonders gute Dispergierbarkeit aus. Sie kommt zur Rheologiesteuerung und als Anti-Absetzmittel in Lacksystemen, Kleb- und Dichtstoffen sowie als Verdickungs- und Fließhilfsmittel in Silikonkautschuk, Toner und Kosmetik zum Einsatz.
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„Rheinfelden ist das Stammwerk für unsere hydrophoben pyrogenen Kieselsäuren. Wir haben uns für die Erweiterung an diesem Standort entschieden, da wir mit der Investition auch die bereits bestehenden Anlagen noch besser werden nutzen können“, sagt Andreas Fischer, Leiter Geschäftsgebiet Silica. Neben der pyrogenen Kieselsäure Aerosil, den gefällten Kieselsäuren Ultrasil, Sipernat, Zeodent und Spherilex stellt Evonik auch Mattierungsmittel auf Kieselsäurebasis unter dem Markennamen Acematt her und andere pyrogene Metalloxide unter dem Markennamen Aeroxide. Insgesamt verfügt das Unternehmen für alle Kieselsäuren über eine weltweite Kapazität von rund 1.000.000 t jährlich.
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