Interview mit Jens Becker, CFO bei Levaco Chemicals
„Es geht darum, Karrierewege zu gestalten“

Von Elena Riedel, Senior Communications Managerin bei Schoesslers 5 min Lesedauer

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Mit über 10.000 besetzten Ausbildungsplätzen in 2024 zeigt die Ausbildungsbilanz der Bundesarbeitgeberverband Chemie, wie wichtig Auszubildende als Nachwuchskräfte in der Chemiebranche sind. Jens Becker, CFO bei Levaco Chemicals, gibt Einblicke, wie der Mittelständler junge Menschen begeistert und bindet.

Jens Becker, CFO bei LEVACO Chemicals: „Die Ausbildung ist und bleibt ein sehr guter Berufseinstieg.“(Bild:  TobiasVollmer.de)
Jens Becker, CFO bei LEVACO Chemicals: „Die Ausbildung ist und bleibt ein sehr guter Berufseinstieg.“
(Bild: TobiasVollmer.de)

Herr Becker, die Chemiebranche feiert Rekordjahr um Rekordjahr, was die Zahlen der Ausbildungsplätze angeht. Und trotzdem bleiben gut zehn Prozent der Stellen unbesetzt. Woher kommt dieser wachsende Bedarf?

Jens Becker: Der Fachkräftemangel ist ein Thema, dem sich alle Branchen stellen müssen. Auch die Chemiebranche trifft der Renteneintritt der Baby Boomer – da ist es nur logisch, sich um Nachwuchskräfte zu bemühen. Es geht nicht nur um Auszubildende, auch duales Studium, Werkstudentenjobs und Traineeprogramme sind Möglichkeiten, sich junge Talente ins Haus zu holen. Aber man muss einfach sagen: Das deutsche Ausbildungssystem ist ein Erfolgsrezept.