Waschlaugen Envirochemie erhält Patent für Verfahren zur Entfernung von Aluminium

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Im Rahmen der Forschungsstrategie „Rückgewinnung und Recycling von Wertstoffen aus industriellen Produktionskreisläufen und Abwässern“ entwickelten Forscher von Envirochemie ein Verfahren zur Entfernung von Aluminium aus Waschlauge. Im Vordergrund des Entwicklungsauftrages stand ein wirtschaftliches Verfahren, mit dem Aluminium in unterschiedlichen Konzentrationen aus stark alkalischen Waschlaugen entfernt und die Waschlauge wieder eingesetzt werden kann.

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Für Industriewasseraufbereitungssysteme hat Envirochemie ein Verfahren für die Aluminium-Ent fernung aus Waschlaugen entwickelt.
Für Industriewasseraufbereitungssysteme hat Envirochemie ein Verfahren für die Aluminium-Ent fernung aus Waschlaugen entwickelt.
(Bild: Envirochemie)

Rossdorf – Der Aluminiumeintrag in die stark alkalische Waschlauge hat zur Folge, dass sich die Standzeit der Waschlauge verkürzt bzw. mit der Zeit unbrauchbar wird. Das nun entwickelte Verfahren basiert darauf, dass durch Zugabe von Wasserglas (Alkalisilikaten) das Aluminium in eine feste Form (sogenannte Zeolith-Ausfällungen) überführt wird. Die Ausfällungen werden im Anschluss über eine Membranfiltration im Querstromverfahren aus der Waschlauge abgetrennt.

Die Wiederaufbereitung der Waschlauge kann hier als kontinuierlicher Prozess ablaufen, sodass der Betrieb des Waschbades nicht unterbrochen werden muss. Wie Dr. Engelhart, Leiter der Forschung und Entwicklung bei Envirochemie berichtet, hat sich das Verfahren bereits in einem Einsatz zur Aufbereitung von Waschlaugen aus der Flaschenreinigung in der Getränkeindustrie erfolgreich bewährt.

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