Trockenmahlverfahren Endfeinheiten im Submikronbereich

Redakteur: Manja Wühr

Mit dem neuen S-Jet-System präsentiert Netzsch-Condux Mahltechnik auf der diesjährigen Achema in Frankfurt ein Verfahren zur Trockenvermahlung.

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Entgegen konventioneller Trockenmahlverfahren mit Strahlmühlen wird beim S-Jet-System überhitzter Wasserdampf als Mahlgas in Fließbettstrahlmühlen verwendet. Da Wasserdampf eine deutlich höhere Schallgeschwindigkeit als Luft hat, steigt auch die mögliche Umfangsgeschwindigkeit der Strömung innerhalb eines Sichtrades und damit auch die Beschleunigungskräfte die auf das Sichtgut einwirken. Somit lassen sich Endfeinheiten im Submikronbereich, z.B. d50 0,2 µm, herstellen.

Darüber hinaus hat das System auch interessante wirtschaftliche Aspekte: Mit Wasserdampf steht im Vergleich zu Luft eine deutlich höhere Strahlenergie zur Verfügung. Es lassen sich Strahlgeschwindigkeiten bis zu 1200 m/s erzielen und die kinetische Stoßenergie der Produktpartikel innerhalb des Fließbettes steigt um das Vierfache. Damit steigt der Mühlendurchsatzes gegenüber Luftbetrieb um mehr als das Doppelte.

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