Food-Mischer Universalmischer für Laborentwicklung und Kleinproduktion

Quelle: Pressemitteilung Eirich 3 min Lesedauer

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Mit dem „CleanLine C5“ stellt Eirich einen Mischer für hygienische und kontaminationssensible Bereiche vor, der mehrere Verfahrensschritte aufeinanderfolgend und überlappend durchführen kann und eine Universalmaschine für Laborentwicklung und Kleinproduktion ist. Mit der Technologie können Unternehmen neue Produktkategorien erschließen und ihr Portfolio erweitern.

Der „CleanLine C5“ von Eirich ist ein Universalmischer für hygienische und kontaminationssensible Bereiche, die in der Laborentwicklung und Kleinproduktion eingesetzt werden kann.(Bild:  Eirich)
Der „CleanLine C5“ von Eirich ist ein Universalmischer für hygienische und kontaminationssensible Bereiche, die in der Laborentwicklung und Kleinproduktion eingesetzt werden kann.
(Bild: Eirich)

Der Mischer „CleanLine C5“ von Eirich ist ein vielseitiger Food-Prozessor und führt Verfahrensschritte wie Mischen, Granulieren, Coaten, Kneten, Dispergieren, Lösen, Zerfasern und Trocknen in einem Mischraum durch. Diese Multifunktionalität ersetzt mehrere Maschinen. Mit dem One-Pot-Verfahren können Übergabestellen eingespart werden, was die Effizienz steigert und gleichzeitig die Kontaminationsgefahr senkt. Durch das einzigartige Eirich-Mischprinzip mit dem rotierenden Behälter und dem exzentrisch gelagerten, drehzahl- und drehrichtungsvariablen Mischwerkzeug erreicht das System eine 100-prozentige Materialumwälzung bei jeder Umdrehung des Behälters, verspricht der Hersteller. Mit der Doppelmantelausführung zur kontrollierten Temperaturführung – sprich Heizen und Kühlen – können beispielsweise Schmelzgranulierungen durchgeführt oder temperatursensitive Produkte hergestellt werden. Als Zusatzoption ist auch das Mischen mit Vakuum möglich.

Bei der Entwicklung der webbasierten Steuerung standen die Benutzerfreundlichkeit und die intuitive Handhabung im Vordergrund. Eine digitale Rezeptverwaltung sowie die Möglichkeit, mit dem Anzeige- und Analysetool „Eirich ProView“ auf visualisierte Prozessdaten und Protokolle zurückzugreifen, erleichtern die Produktionsprozesse erheblich.

Christina Häfner, Produkt- und Innovationsmanagerin bei Eirich: „Wir möchten unseren Kunden neue Wege und Möglichkeiten für Produktdesigns aufzeigen, die sie noch nicht kennen. Durch unsere Expertise können sie echte Prozessverbesserungen erleben. Gerade im Bereich hygienischer Anwendungen wie der Lebensmittelproduktion sind wir in der Lage, mit unserem Mischprinzip und bester Qualität neue Standards zu setzen. Komplexe Aufbereitungsverfahren sind unser Spezialgebiet. So können etwa Nassverfahren auf Trockenverfahren mithilfe von Reaktionen im Behälter umgestellt werden, das verkürzt die Produktionszeit und spart Energie.“

Smarte Systeme für konstante Produktqualität

Hohe und konsistente Qualität ist das Aushängeschild bei der Lebensmittelproduktion. Eirich bietet mit den Qualimastern VC1 und VC2 produktunberührte Analysetools für die Produktion. Der VC1 ist mit einer Spezialkamera ausgestattet, die kontinuierlich Bilder vom aufnimmt, verarbeitet und analysiert. Dabei werden zahlreiche Parameter und Produkteigenschaften aus den Bildern identifiziert und berechnet. Die Bewertung der Qualitätsparameter kann dabei durch den Bediener oder intelligente Steuerungsalgorithmen erfolgen.

Der VC2 besitzt ein universelles Kamerasystem zur automatischen Trenderkennung mittels KI-basierter Bildanalyse und wird somit zum Universalinstrument in der Qualitätsbeurteilung für Materialien in jeder Art und Konsistenz. Das smarte Qualitätssystem nimmt Bilder vom Produkt direkt nach dem Mischer auf. Anhand der Bilder wird entschieden, ob das Material im perfekten Zustand ist oder ob die Materialeigenschaften in eine falsche Richtung tendieren. Im Gegensatz zum VC1 misst der VC2 keine konkreten Werte und Parameter aus den Bildern, sondern vergleicht die tatsächlichen Ergebnisse mit Referenzbildern mittels Deep Learning, einem Teilbereich des maschinellen Lernens.

Praxisnahe Lösung: Mischtechnologie reduziert Konditionierung

Der Mischer C5 ist in der Produktentwicklung und Kleinproduktion vielfältig einsetzbar. Durch das Mischprinzip ist er sowohl für die Herstellung von Massen, wie z. B. Proteinriegelmassen, einsetzbar als auch für die Bearbeitung pulver- und granulatförmiger Produkte, wie das Beschichten/Verkapseln von Säure- und Zuckerpartikeln mit Fetten oder Wachs. Wird der letztere Prozess heutzutage häufig noch in Wirbelschicht-/Luftgleitschichtanlagen durchgeführt, so kann im C5 eine mechanische Wirbelschicht erzeugt werden, wodurch die Konditionierung großer Luftmassen hinsichtlich ihrer Feuchte und Temperatur entfällt. Andere Produkte können durch eine derartige Verkapselung beispielsweise auch vor Oxidation geschützt werden. Die so gegenüber Feuchtigkeit unempfindlichen Säuren sind ein beliebtes Produkt zum Panieren von Fruchtgummis.

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