Aus dem Leben eines Auditors

Eine Abrechnung mit der Risikoprioritätszahl

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Wissensmanagement geht anders

Abgesehen von der Schwierigkeit, nachvollziehbare Definitionen für eine exakte Einstufung zu finden, ist bei solchen Systemen meist nicht ersichtlich, welche Argumente zu der Einstufung führten – Wissensmanagement geht anders.

Das wesentliche Ziel – das gibt natürlich niemand zu – ist sowieso, unterhalb der als kritisch eingestuften RPN zu bleiben.

Das ist die Zahl, die als Grenzwert gilt, ab dem das Risiko intern als nicht akzeptabel eingestuft wird. Bei den Systemen mit den Einstufungsmöglichkeiten 1–10 können theoretisch Werte von 1–1000 erzielt werden. Je nach Firma variiert die kritische RPN zwischen 80 und 125; auch diese Variabilität spricht nicht für einen naturwissenschaftlichen Ansatz.

Schaut man sich die statistische Verteilung der ermittelten RPN, wird man feststellen, dass es einen auffälligen Peak direkt unterhalb der kritischen RPN gibt. Wer hier jetzt noch an einen objektiven, wissenschaftlich basierten Ansatz glaubt, übt derzeit auch schon wieder ein feines Gedicht damit der weißhaarige Hipster im roten Kostüm bei seinem Besuch nicht die Rute zurücklässt – Hohohoo!

* Der Autor unserer Kolumne ist Geschäftsführer von gmplan in Pinneberg

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