Filtrationslösung für Craft-Brauereien
Ein Herz für Kleine: Apparatebauer positionieren sich für Craft-Bier-Trend

Von Dominik Stephan 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Craftbier ist im Trend - Was vor einigen Jahrzehnten mit einer Handvoll Kleinstbrauereien begann, begeistert längst Foodies von Kalifornien bis Australien. Doch der Sprung vom Hausbrauen in Küche und Garage zur Produktion mit gleichbleibender Qualität ist nicht einfach. Jetzt entdecken dieselben Apparatebauer, die schon erfolgreich die großen Braukonzerne beliefern, ihr Herz für die Underdogs: Entwicklungen wie die Zentrifuge Brew 20 von Alfa Laval machen Spitzentechnologie auch für kleine Unternehmen verfügbar und helfen, den Ertrag pro Charge um zweistellige Prozentwerte zu steigern.

Karl Veiss, Eigentümer von Jindabyne Brewing, vor der neuen Zentrifuge Brew 20. (Bild:  Alfa Laval)
Karl Veiss, Eigentümer von Jindabyne Brewing, vor der neuen Zentrifuge Brew 20.
(Bild: Alfa Laval)

Jindabyne Brewing hat seinen Sitz in der kleinen Ortschaft Jindabyne im australischen Bundesstaat New South Wales. Der Eigentümer Karl Veiss war zunächst Hobbybrauer, bis er schließlich in 2015 ein Geschäft daraus machte. Heute ist das Unternehmen als regionales Brauhaus erfolgreich etabliert und erwirtschaftet 80 Prozent des Umsatzes in seiner Umgebung. Anders als bei den meisten Craft-Brauereien werden hauptsächlich Lagerbiere produziert, drei Biere aus dem Kernsortiment sind Lager. Das Wachstum von Jindabyne Brewing machte eine professionelle Brauereiausrüstung erforderlich. Zur Bierklärung wurde bis vor Kurzem ein in die Jahre gekommener und zunehmend reparaturanfälliger Massefilter genutzt.

Damit sollte nun Schluss sein. Ein erfahrener Brauereimitarbeiter empfahl seinem Boss den Einsatz einer Zentrifuge, weil das Separationsverfahren Bierverluste reduziert. Der Besitzer und Chefbrauer Karl Veiss erzählt: „Auf der Messe BrewCon 2019 in Melbourne habe ich dann die Zentrifuge Brew 20 von Alfa Laval gesehen und mich über die Technologie und deren Vorteile informiert. Dazu kam, dass Alfa Laval eine flexible Finanzierung angeboten hat, was für ein junges Unternehmen sehr attraktiv ist.“ So war die Investitionsentscheidung gefallen.