Industriepark Höchst

Ein Grund zu feiern – 150 Jahre Industriepark Höchst

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Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IG BCE), nannte den Industriepark Höchst eine „erstklassige Adresse der Weltchemie“. Er hob die Bedeutung gut ausgebildeter Mitarbeiter für den Erfolg der Industriepark-Unternehmen hervor und dankte den Firmen für ihr Engagement bei der Qualifizierung junger Menschen.

Live-Schaltungen in Labore und Produktionsanlagen

Neben der Vergangenheit und der Zukunft des Industrieparks spielte auch die Gegenwart eine wichtige Rolle. Durch Einspielfilme und Live-Schaltungen konnten die Besucher einen Blick in die Messwarte eines Produktionsbetriebes von Lyondell Basell werfen, in dem Kunststoffe für viele Alltagsanwendungen hergestellt werden.

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Auch in den Sunett-Betrieb von Nutrinova, dem Lebensmittelzusatzgeschäft von Celanese, wurde live geschaltet – hier wird Süßstoff produziert. Bei einem Blick in einen Produktionsbetrieb von Kuraray, erfuhren die Gäste, wie dort technische Kunststoffe hergestellt werden. Auch die „Dampfmacher“ des Industrieparks waren live zu sehen: Die Mitarbeiter des Kraftwerks von Infraserv Höchst sorgen dafür, dass den produzierenden Unternehmen im Industriepark ausreichend Prozessdampf und Energie zur Verfügung steht. Dass die Energieerzeugung dabei besonders effizient und somit auch umweltfreundlich erfolgt, weil natürliche Ressourcen wie fossile Brennstoffe sehr sorgsam eingesetzt werden, gehört zu den Vorzügen des Industriepark-Konzeptes.

Zu sehen waren auch kurze Filmeinspieler, unter anderem von der Baustelle der neuen Membranelektrolyse der Firma Firma Akzo Nobel, die in eine hochmoderne neue Produktionsanlage für eine nachhaltige Zukunft investiert, oder aus der Abfüllanlage von Firma Bayer Crop Science, die im Industriepark Pflanzenschutzmittel zur Unterstützung einer nachhaltigen, modernen Landwirtschaft entwickelt und produziert.

Das größte Unternehmen am Standort ist das Gesundheitsunternehmen Sanofi, das mit rund 7000 Mitarbeitern im Industriepark Höchst Forschung, Entwicklung und Produktion betreibt und unter anderem die Insulin-Produktion sowie die Herstellung der Insulin-Pens am Standort konzentriert hat.

150 Plätze für junge „Industriepark-Forscher“

Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Industrieparks? Alle Besucher der von Kristin Otto moderierten Veranstaltung hatten Gelegenheit, sich mit ihren Wünschen für den Standort an einer Zukunftswand zu verewigen. Und weil die Zukunft des Industrieparks ganz wesentlich von künftigen Forschergenerationen abhängig ist, war auch eine Aktion für den Nachwuchs Bestandteil des Festaktes: Die Standortbetreibergesellschaft Infraserv Höchst stellt stellvertretend für alle Unternehmen im Industriepark Höchst das Budget für das Programm „Junge Industriepark-Forscher“ zur Verfügung, bei dem Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren die faszinierende Welt der Naturwissenschaften kennenlernen können. Die Zahl der Teilnehmerplätze im 150. Jubiläumsjahr: Natürlich 150. Ein weiterer Baustein für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Industrieparks Höchst.

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