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Prozessautomatisierung

E+H mit neuem besten Jahr

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Ein weiteres Start-up in Berlin kümmert sich um Kundennähe im digitalen Zeitalter. Im vergangenen Jahr hat E+H begonnen, an der Universität Freiburg das Sensor Automation Lab aufzubauen. Ein Team von Wissenschaftlern, Forschern und Entwicklern soll dort innovative Sensortechnologien, welche die menschlichen Sinne ersetzen, entwickeln – dies im Zusammenspiel von Industrie 4.0, Big Data und künstlicher Intelligenz. Altendorfs Vision: "In der Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und unseren eigenen Leuten möchten wir so die Kundenprobleme der Zukunft angehen und lösen".

E+H will weiter wachsen und investieren

Datensicherheit ist in diesem Zusammenhang das A und O. Dafür hat das Unternehmen seine Plattform für die Industrie 4.0 von der unabhängigen Organisation Euro Cloud zertifizieren lassen und wurde im Star Audit mit vier Sternen – dem höchste Rating der Branche – ausgezeichnet.

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Um die Digitalisierungsmöglichkeiten noch intensiver nutzen zu können, integriert E+H zudem neue E-Commerce-Funktionalitäten auf seiner Webseite, um sie zu einer digitalen Business-Plattform weiterzuentwickeln. „Kunden erhalten dort einen personalisierten Bereich, der Preisanfragen, Bestellungen und andere Transaktionen erleichtert. Tools helfen bei der Auswahl des richtigen Messgeräts. Der Zugang zu allen Informationen und Dokumenten ist auch mobil möglich", erklärt Altendorf.

Und wie geht es weiter? Für 2018 haben sich die People for Process Automation ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich vorgenommen und rechnen ohne Sondereffekte mit einer etwa gleichbleibenden Profitabilität. Gleichzeitig sind Investitionen von über 220 Millionen Euro projektiert. Dazu will man weltweit bis zu 500 neue Stellen schaffen.

Hohe Ziele, deren Erfüllung schon jetzt greifbar erscheinen, denn anders als in früheren Jahren war im vierten Quartal 2017 keine Geschäftsabschwächung zu erkennen. Man sei mit einem großen Auftragsbestand ins laufende Jahr gestartet, freut sich Altendorf. Im Auftragseingang liege man derzeit über dem geplanten Budget. "Das Geschäft in den USA und China wächst weiter dynamisch, und auch Deutschland liegt gut im Plus", erklärt der CEO. Weil die Branche dem Konjunkturzyklus hinterherlaufe, seien die Aussichten für die nächsten Monate weiterhin positiv. Auch wenn man bei E+H damit rechnet, dass sich das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte etwas abschwächt, erwartet man 2018 doch wieder ein gutes (wenn nicht sogar sehr gutes) Jahr für die Unternehmensgruppe.

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