Abwassernutzung in Petrochemiekomplex

Dow nutzt kommunales Abwasser in Kühltürmen

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Die Kombination XFR-LE bietet der Anlage ein optimales Gleichgewicht zwischen hoher Verschmutzungsbeständigkeit, hoher Salzrückhaltung und geringem Energieverbrauch. Aus diesen Gründen konnten die Umkehrosmose-Elemente zu einer Effizienzsteigerung des Systems und zur Senkung der Betriebskosten gemäß nachhaltige Methoden beitragen, so Dow.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, die Leistung der Ctawrp zu optimieren, die derzeit 2,3 hm3 aufbereitetes Wasser im Jahr produziert. Bei seiner maximalen Kapazität, und in Antwort auf die steigende Nachfrage und von behördlicher Seite gewährten Rechten wird die Anlage in der Lage sein, 6 hm3 aufbereitetes Wasser pro Jahr zu erzeugen, die von den Chemieunternehmen im Komplex verwendet werden.

Wasserinnovationen in Deutschland

Treffpunkt für alle diese Ideen und Entwicklungen in Deutschland ist die Produktionsstätte, die Dow Water & Process Solutions in Stade eröffnet hat. An der Elbe zwischen Hamburg und der Nordsee gelegen, bietet sie laut Unternehmen neben anderen Anwendungsbereichen die modernsten innovativen Abwasserlösungen für industrielle und private Zwecke.

Diese verschiedenen Innovationen teilen sich ein einziges Ziel: die Bekämpfung von Wasserknappheit und die Versorgung mit Süß- und Reinstwasser für die unterschiedlichsten Anwendungen. Klar ist, dass Technologien wie Umkehrosmose und Ultrafiltration große Auswirkungen auf die Zukunft haben werden. Aus diesem Grund sind sie der Schlüssel für die Entwicklung innovativer Lösungen, die für verschiedene Arten von Abwasser angepasst werden können.

Demoware-Konsortium

Das von Dow Water & Process Solutions koordinierte Projekt hat Mittel aus dem 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 619040 erhalten; es ist das einzige Projekt, das sich mit der Erforschung von Abwasser für industrielle Zwecke im Rahmen von Demoware beschäftigt. Insgesamt 27 Unternehmen aus ganz Europa sind an dieser Initiative als Teil des Rahmenwerks Horizont 2020 beteiligt, das von der Europäischen Kommission entwickelt wurde, um den Wasserverbrauch auf dem gesamten Kontinent zu senken.

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