Smart Process Manufacturing Kongress: Datenräume in der Prozessindustrie
Digitalisierung: Der Traum vom Datenraum – Wunsch und Wirklichkeit

Von Anke Geipel-Kern 4 min Lesedauer

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Datenräume sollen Austausch und Nutzung von Daten in der Industrie in eine neue Dimension heben. Manufacturing-X ist erst der Anfang. Jetzt zieht die Prozessindustrie mit Process-X nach und schafft sich ihren eigenen Datenraum. Was steckt dahinter, und wer ist dabei?

Manufacturing-X ist eine Initiative des BMBF(Bild:  BMBF)
Manufacturing-X ist eine Initiative des BMBF
(Bild: BMBF)

Ob sich die „Erfinder“ von Gaia-X und Manufacturing-X vom Marvel-Comic „X-Men“ oder von der Fantasy-Serie „X-Faktor“ inspirieren ließen, wird wohl für immer im Dunkel bleiben. Fest steht jedenfalls: seit Manufacturing-X 2023 aus der Taufe gehoben wurde, haben sich die X-Initiativen so stark vermehrt, dass selbst Eingeweihten der Überblick langsam verloren geht. Den Anfang machte Catena-X für die Automobilindustrie. Weitere Schlüsselindustrien wie der Maschinen- und Anlagenbau, die Prozessindustrien, die chemische Industrie, die Luft- und Raumfahrt, die Halbleiterindustrie und viele mehr folgen mittlerweile diesem Beispiel und entwickeln interoperable Lösungen für ihre jeweiligen Branchen auf einer gemeinsamen technologischen Grundlage.

Event-Tipp: Smart Process Manufacturing Kongress

Der Smart Process Manufacturing Kongress 2025 (30.09.-01.10. in Würzburg) bringt zum 15. Mal die führenden Digitalisierungsköpfe der Prozessindustrie zusammen. Das diesjährige Motto „Industrie 4.0 schnell und effizient umsetzen“ könnte aktueller nicht sein, denn die Prozessindustrie muss schneller werden, wenn ihre Unternehmen im internationalen Wettbewerb mithalten wollen. Datenräume spielen dabei eine entscheidende Rolle – der Smart Process Manufacturing Kongress widmet dem Thema eine ganze Session.