Wägetechnologie

Digitale Wägetechnik bringt Sicherheit in den Produktionsprozess

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Die SFT-Technologie wird in einer Reihe von Lastzellen und Plattformwaagen eingesetzt, welche den Kern der Dosierwaagen bilden. Die 100 % digitale Konstruktion basiert auf der Technologie der schwingenden Saite, muss nicht kalibriert werden und bietet eine Auflösung von 1:4 000 000 in 80 ms. Gewichtserfassung, Linearisierung und Temperaturkompensation wird 112-mal pro Sekunde durchgeführt.

Schutz vor Fremdkörpern

Ebenfalls zur Sicherheit im Produktionsprozess trägt der Rotorcheck bei. Hierbei handelt es sich um eine Berührungsüberwachung, die metallischen Kontakt zwischen Zellenrad und Gehäuse detektiert. Dieser Kontakt kann sowohl durch Fremdpartikel als auch durch Prozessstörungen wie z.B. eine plötzlich erhöhte Produkttemperatur zustande kommen. Dies kann zum Anlaufen der Zellenradstege an das Gehäuse führen.

Weitere Auslöser können Lagerschäden oder eine nicht fachgerechte Montage bzw. Wartung der Schleuse sein. In allen diesen Fällen beugt Rotorcheck schwerwiegenden Schäden an der Zellenradschleuse vor und verhindert, dass in die Produkte, die meist mit einer pneumatischen Förderanlage transportiert werden, metallische Verunreinigungen (Metallabrieb) gelangen.

Gerade dieser bei Säuglingsnahrung schon immer wichtige Gesichtspunkt der Produktreinheit hat auch in der Kunststoffbranche z.B. beim Handling von Polycarbonat-Granulat für die CD-Fertigung oder bei der Herstellung von Isolationskunststoffen für Hochspannungskabel inzwischen große Bedeutung erlangt.

Bei der Überwachungseinheit Rotorcheck ist das Zellenrad gegenüber dem Gehäuse isoliert und mit einer Spannung beaufschlagt. Kommt es zu einem metallischen Kontakt, entsteht ein Spannungsabfall. Diesen detektiert das System. Das Bedienpersonal wird mit einer Warnmeldung alarmiert. Durch das Zusammenwirken eines leistungsstarken Mikrocontrollers mit der Auswertelogik sind Fehlalarme weitgehend eliminiert, sodass sich Rotorcheck durch eine hohe Zuverlässigkeit auszeichnet.

Zur Zuverlässigkeit trägt auch die Eigenüberwachung der Elektronik bei: Auf eine Unterbrechung, z.B. durch Kabelbruch, reagiert das System mit einer Alarmmeldung.

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