Lünendonk-Liste 2010 - Industrielle Instandhaltung Die Top-15 der Industriellen Instandhaltung
Auch die in Deutschland seit Jahren wachsende Branche für Instandsetzung und Wartung hatte 2009 mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Für 2010 wird jedoch wieder Umsatzanstieg erwartet. Das ist das Ergebnis der aktuellen Lünendonk-Liste und Studie 2010. Sie wird durch ein Ranking der 15 führenden Anbieter komplettiert.

Kaufbeuren/München — Die Inlandsumsätze der führenden Anbieter für industrielle Instandhaltung sind im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 um durchschnittlich -1,5 Prozent gesunken. 2008 lag das Wachstum noch bei 9,3 Prozent. Als Hauptgründe für den Rückgang nennt die aktuelle Lünendonk-Liste und Studie Nachfragemangel und temporäres Insourcing. 67 Anbieterunternehmen wurden analysiert, darunter die 15 nach Umsatz führenden. Für das laufende Geschäftsjahr 2010 rechnen die Befragten jedoch wieder mit Wachstum: Sie prognostizieren einen Umsatzanstieg von durchschnittlich 8,7 Prozent.
Die Lünendonk-Studie wird durch ein Ranking der 15 führenden Anbieter komplettiert. In dieser nach Inlandsumsatz sortierten Lünendonk-Liste werden Unternehmen aufgenommen, die folgende Kriterien erfüllen: Mehr als 50 Prozent des Gesamtumsatzes müssen mit Instandsetzung und Wartung erbracht und mindestens zwei Drittel des Umsatzes mit externen Aufträgen generiert werden. „Das Ranking verdeutlicht die starke Heterogenität der Marktteilnehmer“, so Antonia Thieg, Beraterin Lünendonk GmbH. „Mit der jährlichen Untersuchung wollen wir eine qualifizierte Transparenz in diesem Dienstleistungssektor verankern.“
Bilfinger Berger und Voith bauen Marktführerschaft aus
Auf Grundlage dieser Kriterien führt Bilfinger Berger Industrial Services (BIS) mit einem Inlandsumsatz von 800 Millionen Euro die diesjährige Lünendonk-Liste an. In diesem Volumen sind die Leistungen des Industrie- und Kraftwerkdienstleisters MCE berücksichtigt. Der Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger baut mit der Integration seinen Dienstleistungssektor konsequent aus. Voith Industrial Services belegt in diesem Jahr Position zwei des Rankings. Ebenso wie BIS konnte der Stuttgarter Multi-Dienstleister in der Krise wachsen, und zwar auf 616 Millionen Euro.
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