Industrieabwässer aufbereiten Dicht ist (bei ätzenden Abwässern) Pflicht!
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Wie bekommt man giftige, ätzende und gefährliche Schadstoffe aus dem Abwasser? Zum Beispiel durch Oxidation mit Sauerstoff. WAO oder Nassoxidation heißt das Verfahren, mit dem giftige Industrieabwässer aus Ethylenanlagen und Raffinerien ihren Schrecken verlieren – doch dafür müssen die Komponenten mitspielen...
Abwasser aus der Ethylenproduktion in der chemischen und petrochemischen Industrie sowie in Erdölraffinerien stellen eine besondere Herausforderung für die Wasseraufbereitung dar. Da darin gefährliche Schadstoffe wie Sulfide und Mercaptane enthalten sind, die auf herkömmliche Aufbereitungsmethoden nicht ansprechen, greifen Chemieunternehmen und Raffinerien auf die Wet Air Oxidation (WAO, siehe Kasten) zurück. Durch die erhöhte Temperatur und den Hochdruck ist diese Methode in der Lage, eine Oxidation der kritischen Verbindungen zu erreichen, sodass die Flüssigkeit für eine anschließende biologische Aufbereitung geeignet ist.
Die nach Aussagen von Fachleuten beste verfügbare Technik (BVT), die durch die European Union IPPC Commission anerkannt wird, ist das Verfahren Top Wet Air Oxidation, das von der 3V Group entwickelt wurde, einem in Italien ansässigen Prozessausrüster. Auf der Grundlage dieser Technologie produziert 3V Tech Baukastensysteme im industriellen Maßstab, die den chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) von verbrauchter Lauge um bis zu 99 Prozent reduzieren, wobei der verbleibende CSB entgiftet und entfärbt wird und fast vollständig biologisch abbaubar ist.
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