Studie: Neue Geschäftsmodelle Deutschlands größte Unternehmen treiben die eigene Transformation voran
Die These, dass deutsche Unternehmen kaum neue Ideen und Geschäftsmodelle fürs digitale Zeitalter entwickeln, ist so nicht länger haltbar. Laut einer Studie von Pricewaterhouse Coopers zeigen Unternehmen in Deutschland eine wachsende Entschlossenheit, sich in fremde Branchen vorzuwagen. Damit verändern sie die Wirtschaft tiefgreifend.
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Düsseldorf – Die Studie „New Entrants – New Rivals: How Germany’s top companies are creating a new industry world“ hat die 25 umsatzstärksten Unternehmen in elf Branchen analysiert und mehr als 300 Führungskräfte befragt.
Das zentrale Ergebnis: Die Zahl der Aktivitäten in fremden Branchen – von Fusionen und Übernahmen, Joint Ventures, Partnerschaften bis hin zu Produktentwicklung und Inkubationsprogrammen – hat sich seit 2012 nahezu verdreifacht. Dem Institut zufolge widerlege die Analyse damit den verbreiteten Eindruck, dass deutsche Unternehmen zwar die Produktion automatisieren und Bestehendes optimieren, aber kaum neue Ideen und Geschäftsmodelle entwickeln würden.
Zudem würde die Transformation der Unternehmen auch die Wirtschaft insgesamt verändern: Zwei Drittel der befragten Führungskräfte gehen davon aus, dass sich die alten Branchenstrukturen zunehmend auflösen werden und stattdessen neue Cluster entstehen. So formierten sich laut PWC-Studie Mega-Cluster wie „Mobility Transformation“, „New Health“, „Digital Marketplace“ oder „Decentralised Financial Services“, in denen Unternehmen unterschiedlichster Prägung gegeneinander antreten.
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