Brennstoffzellen Deutscher BASF-Standort für Brennstoffzellen wird geschlossen
BASF stellt das Geschäft für den Markt mit Brennstoffzellen neu auf: Zukünftig wird das Unternehmen seine Kompetenz zur Herstellung von Hochtemperatur-Membran-Elektroden-Einheiten in den Vereinigten Staaten bündeln. Der Standort in Frankfurt wird geschlossen.
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Ludwigshafen – Zum Ende des Jahres sollen die betrieblichen Tätigkeiten bei der BASF Fuel Cell GmbH in Frankfurt eingestellt werden, im Laufe des kommenden Jahres wird der Standort geschlossen. Durch die Umstrukturierung entfallen in Frankfurt 43 Arbeitsplätze.
In Somerset, New Jersey, USA produziert die BASF Fuel Cell Hochtemperatur MEAs sowie wichtige Vorprodukte, wie z.B. Elektroden. Damit deckt Somerset das komplette Herstellungsverfahren für MEAs ab. Künftig ist dort die Herstellung von Hochtemperatur-Membran-Elektroden-Einheiten gebündelt. „Neben dem integrierten Produktionsverfahren bietet der Standort in Somerset den Vorteil, dass wir näher an unseren Kunden und den entscheidenden Zukunftsmärkten, wie zum Beispiel Brennstoffzellen für die Hausenergieversorgung sind“, begründet Stefano Pigozzi die strategische Entscheidung. Er ist Leiter des Unternehmensbereichs Anorganika der BASF, zu dem die BASF Fuell Cell GmbH gehört.
Seit Mai 2008 betreibt BASF auch ein Labor im japanischen Yokkaichi, das gezielt die anwendungstechnische Betreuung der Kunden vor Ort übernimmt.
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