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...das gereinigte Wasser immer wieder zurückgeführt werden kann. Die hochkonzentrierte Schadstofffracht wird zum Feststoff eingedampft und entsorgt. Hintergrund ist die in der Region begrenzte Verfügbarkeit von Süßwasser sowie fehlende Vorfluter für das Einleiten von Abwässern.
Das Aufbereiten von Abwasser zur Weiterverwendung ist einer der Schwerpunkte dieses Anbieters. Im Hafengebiet von Rotterdam konnte zum Beispiel mit einem neuartigen Verfahrenskonzept eine erhebliche Verbesserung der Wasserqualität für Industriekunden erzielt werden. Hier besteht ein hoher Bedarf an ultrareinem demineralisiertem Wasser, gleichzeitig ist bei Grund- und Oberflächenwasser ein steigender Salzgehalt zu erwarten. Bei diesem Großprojekt wurde eine Kombination von bewährten Verfahren mit neuen Technologien realisiert: So dient für die Demineralised Water Plant (DWP) das Wasser aus dem Brielse Meer, einem nahe gelegenen See, als Hauptquelle. Das Verfahrenskonzept setzt Flotation und Filtration sowie Ionentauscher im Zusammenspiel mit Membranen ein. Eine neue Membrantechnologie reduziert den Einsatz von Reinigungschemikalien und verlängert die Lebenszeit der Membranen. Vertikal angeordnete Druckrohre sind mit Ventilen versehen, so dass beim Reinigungs- und Rückspülvorgang Luft zugeführt werden kann. Das reduziert Kosten und schont gleichzeitig die Umwelt.
Energieeffiziente Meerwasserentsalzung
Experten schätzen, dass der weltweite Wasserverbrauch in den nächsten 15 Jahren um 40 Prozent steigen wird. Wüstenstaaten oder kleine Länder wie Singapur haben wenig Süßwasserquellen und setzen zunehmend auf entsalztes Meerwasser. Das kostet bisher aber viel Energie. Etwa 10 kWh Strom pro m3 Wasser fallen für die Verdampfung von Salzwasser an. Die Umkehrosmose verbraucht für die gleiche Menge etwa 4 kWh.
Siemens hat den Energieaufwand für die Entsalzung von Meerwasser mehr als halbiert. Eine Pilotanlage in Singapur verarbeitet täglich 50 m3 Wasser und braucht dabei pro m3 nur 1,5 kWh elektrischen Strom. Bis Mitte 2012 sind Demonstrationsanlagen in Singapur, den USA und der Karibik geplant.
Das neue, energiesparende Verfahren von Siemens basiert auf der Elektrodialyse. Es entzieht dem Wasser die positiv und negativ geladenen Ionen der Salze mit Hilfe eines elektrischen Felds. Spezielle Membranen, die nur...
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