Übersicht: O-Ring-Dichtungen

Darum ist der O-Ring so entscheidend

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Simone Frick, Produktmanagerin für O-Ringe: „Die Berechnung der Kompressionskräfte ist etwas komplett Neues. Es ermöglicht Entwicklungsingenieuren die mechanische Beanspruchung an den Gegenstücken der O-Ringe durch Kompression besser abzuschätzen und so eine Beschädigung der Komponenten zu vermeiden.“

O-Ring mit einvulkanisertem RFID-Chip

Parker-Prädifa kann O-Ring Dichtungen mit RFID-Chips ausstatten. RFID (Radio Frequency Identification) erlaubt den berührungslosen Zugang zu den auf einem RFID-Transponder gespeicherten Informationen. Die von Parker verwendeten RFID-Transponder, die von einem entsprechenden Lesegerät aktiviert und ausgelesen werden, benötigen keine eigene Stromversorgung. Die Größe des RFID-Chips liegt im Bereich von etwa einem Millimeter – somit ist eine Implementierung in Dichtungslösungen wie O-Ringen mit einer Schnurstärke von mehr als 3,5 mm möglich.

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Über einen speziell entwickelten Herstellprozess wird der RFID-Chip in den O-Ring mit einvulkanisiert. Die Position des RFID-Transponders kann dabei genau kontrolliert werden, sodass dieser zentral innerhalb des O-Ring-Querschnitts sitzt.

Die RFID-Technologie lässt sich in alle gängigen Dichtungsmaterialien integrieren. Dabei wird die Leistungsfähigkeit des Dichtelements wie der Druckverformungsrest oder das Verhalten im Anwendungsmedium nur marginal beeinflusst, wie Laborprüfungen bestätigt haben.

Die RFID-Chips lassen sich anwenderspezifisch programmieren und aus einer Entfernung von mehreren Metern auslesen. Zur exakten Identifizierung jedes einzelnen mit einem RFID-Transponder ausgestatteten O-Rings besitzt jeder RFID-Chip eine eindeutige Identifizierungsnummer. Diese Identifizierungsnummer wird ausgelesen und kann über das web-basierte Parker Tracking System PTS mit spezifischen Informationen verknüpft werden.

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