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24-V-Stromversorgung in der Pharmaproduktion

Damit in der Pharmaproduktion die Lichter nicht ausgehen

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Ausfallsicher automatisieren und versorgen

Wie Automatisierungssysteme (AS) oder dezentrale Prozessperipherie kann auch deren Gleichstromversorgung redundant ausgeführt werden. In solchen Installationen entkoppelt ein Redundanzmodul zwei baugleiche Netzgeräte. So wird zuverlässig verhindert, dass selbst ein Kurzschluss in einer defekten Stromversorgung einen Einfluss auf die 24-V-Versorgung hat. Das Redundanzmodul überwacht hierzu kontinuierlich die einspeisenden Netzgeräte und beim Ausfall eines Gerätes übernimmt automatisch das andere die Versorgung.

Zusätzlich werden die Gerätestati über Meldekontakte signalisiert. DC-USV-Module überbrücken Netzausfälle mit verschiedenen Kommunikationsschnittstellen. Dazu gehören digitale Ein-/Ausgänge, USB oder Ethernet/Profinet – sowie verschiedene Energiespeicher wie Kondensatoren, Blei- oder Li­thium-Akkus mit unterschiedlichen Pufferkapazitäten.

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Batteriegestützte Lösungen können einen Netzausfall bis in den Stundenbereich hinein überbrücken. Deren intelligentes Batteriemanagement sorgt für optimales Laden und fortlaufende Überwachung der Energiespeicher. Damit kann bei einem Netzausfall der Betrieb hinreichend lange aufrechterhalten werden, um beispielsweise das Wägen, Dosieren oder Vermischen teurer Wirkstoffe/Ingredienzen oder sensible chemische Reaktionsprozesse nicht unkontrolliert zu unterbrechen.

Ebenso können PC-Systeme und darauf laufende Anwendungen weiter betrieben und nach individuellen Strategien kontrolliert heruntergefahren werden. So ist es möglich, dokumentationspflichtige Prozess- und Qualitätsdaten weiter lückenlos zu erfassen, im Automatisierungssystem zu speichern oder an überlagerte Ebenen zu transferieren, wie es die GMP-Regularien vorschreiben.

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