Lebensmittelsicherheit
Cronobacter: Die unterschätzte Gefahr bei der Milchpulverherstellung?

Von Anke Geipel-Kern 3 min Lesedauer

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In den USA läuft eine großangelegte Rückrufaktion für Säuglingsnahrung, nachdem Babys an Infektionen mit dem Bakterium Cronobacter sakazakii gestorben sind. Die FDA untersucht die Vorfälle. Im Visier der Inspektoren: Ein Werk des Herstellers Abbott in Michigan. Wir haben recherchiert, wo bei der Milchpulverherstellung potenzielle Gefahrenquellen liegen.

Babymilch immer frisch zubereiten(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Babymilch immer frisch zubereiten
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Seit 17. Februar untersucht die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA Beschwerden von Eltern, die vermuten, Babynahrung von Abbott sei an der Erkrankung ihrer Säuglinge schuld. Bei vier der Säuglinge hatten die Ärzte Chronobacter-Infektionen und bei einem Baby eine Salmonellenvergiftung diagnostiziert. Dem Bericht der FDA zufolge, mussten alle Babys im Krankenhaus behandelt werden, eins davon sei gestorben. FDA und CDC (Center for Control, Desease and Prevention) berichten, dass die kranken Babys Säuglingsnahrung erhalten haben, die im Werk von Abbott Nutrition in Sturgis in Michigan, hergestellt wurde. Abbott hat daraufhin Säuglingsnahrung der Marken Similac, Alimentum und Elecare, die in dem Werk in Sturgis, hergestellt werden zurückgerufen.

Jetzt ist ein weiteres Baby gestorben und Abbott hat eine Charge der Spezialnahrung Similac PM 60/40 zurückgerufen, die bisher nicht von der Rückrufaktion betroffen war. Nach Deutschland werden diese Marken nach Aussage der FDA nicht exportiert.

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