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Zuverlässige Systeme für hohes Durchlaufvolumen
Im Moment wird mit dem Wärmeübertrager kaltes Flusswasser von fünf auf 20 °C vorgewärmt. „Das ist sehr viel für ein derartig großes Volumen“, betont Dzedzig. „Die Anlagen in Schwarzenberg bewältigen jeweils 65 Kubikmeter Abwasser pro Stunde, also 1560 Kubikmeter Wasser am Tag.“
Installiert wurden zwei Systeme. Sie können einzeln oder aber parallel betrieben werden. Dadurch lässt sich der Wärmeaustausch beeinflussen. Das ist wichtig, denn wenn das Abwasser zu kalt wird, dann beeinträchtigt das ebenfalls den Stoffwechsel der Mikroorganismen in der biologischen Abwasseraufbereitung.
Für alle Industrien mit heißem Prozesswasser
Für die Wärmeübertrager sieht DAS-Geschäftsbereichsleiter René Reichardt einen großen Markt: „Es ist in der Industrie sehr oft der Fall, dass Abwässer zu warm sind. Und der sparsame Einsatz von Energie ist überall ein wichtiges Thema.“ Nicht nur Papierfabriken haben Probleme mit der Wassertemperatur am Auslauf. Auch beispielsweise für Betreiber von Biogas-Anlagen, Gießereien und Härtereien, Färbereien, Großwäschereien oder aber für die Lebensmittelindustrie dürfte sich daher eine solche Anlage lohnen.
„Interessant ist das für alle, die mit heißem Wasser arbeiten“, meint Reichardt. Der Wärmeübertrager der DAS Environmental Expert gestattet es, Temperatur-Grenzwerte einzuhalten und zugleich Wärme aus dem Abwasser zurückzugewinnen – effektiv und mit wenig Betriebsaufwand.
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