Biokraftstoffe der zweiten Generation Clariant startet Produktion von kommerziellem Sunliquid-Zellulose-Ethanol

Quelle: Pressemitteilung

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Nach Fertigstellung der ersten Anlage zur Herstellung von Sunliquid-Zellulose-Ethanol im Oktober 2021 und dem Inbetriebnahmeprozess, hat Clariant nun die Produktion erfolgreich aufgenommen. Die Abnahme der gesamten Produktionsmenge wurde mit dem globalen Energieunternehmen Shell für mehrere Jahre vereinbart.

Clariants Vorzeigeanlage zur Sunliquid-Zellulose-Ethanol-Produktion in Podari, Rumänien(Bild:  Clariant)
Clariants Vorzeigeanlage zur Sunliquid-Zellulose-Ethanol-Produktion in Podari, Rumänien
(Bild: Clariant)

Das Spezialchemieunternehmen Clariant hat das erste kommerzielle Zellulose-Ethanol in seiner Sunliquid-Anlage in Podari, Rumänien, produziert. Die Abnahme der gesamten Produktionsmenge wurde bereits im Rahmen eines Mehrjahresvertrags mit Shell vereinbart. In den letzten sechs Monaten wurde die Anlage einem gründlichen Inbetriebnahmeprozess unterzogen, der einen erfolgreichen Produktionsstart ermöglichte. Aus 250.000 Tonnen lokal bezogenen Agrarreststoffen werden etwa 50.000 Tonnen Biokraftstoffe der zweiten Generation gewonnen werden. Das in dieser Anlage produzierte Zellulose-Ethanol kann als Drop-in-Lösung bei der Treibstoffmischung eingesetzt werden, bietet aber ebenfalls weitere nachgelagerte Anwendungsmöglichkeiten für nachhaltigen Flugzeugtreibstoff und biobasierte Chemikalien.

Mit der Eröffnung des Bioethanolwerks hat auch das klimaneutrale Biomasseheizkraftwerk der Getec planmäßig und reibungslos die Energieproduktion aufgenommen. Getec versorgt das gesamte Bioethanolwerk mit Wärme und Strom aus Lignin, das als Reststoff bei der Bioethanolproduktion übrig bleibt. Auch die Kombination der Verwendung von Lignin aus Weizenstroh in einem Wirbelschichtkessel ist weltweit einzigartig. Der Kessel liefert in Kombination mit einer Gegendruckdampfturbine Dampf und Strom zur Versorgung der Clariant-Anlage. Das Unternehmen hat dazu alle Leistungen übernommen, von der Planung, Finanzierung und Errichtung bis hin zu Betrieb, Wartung und Instandhaltung.

Die Anlage in Podari wurde auf einem zehn Hektar grossen Areal errichtet und hat etwa 100 Beschäftigte. Es wurden Verträge mit über 300 lokalen Bauern geschlossen, um die Versorgung mit den notwendigen Rohstoffen sicherzustellen.

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