Dekarbonisierung Clariant und OMV wollen CO2-Fußabdruck von Ethylen und Ethylenoxid-Derivaten reduzieren

Quelle: Clariant 2 min Lesedauer

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Gemeinsam wollen Clariant und OMV den Übergang zu erneuerbarem Kohlenstoff in der europäischen Ethylen-Lieferkette beschleunigen. Zunächst erweitert der Spezialchemiekonzern hierzu sein Portfolio an biobasierten Ethylenoxid-Derivaten mit erneuerbarem Ethylen mit niedrigem CO2-Fußabdruck von OMV.

Clariant und OMV wollen neue Strategien erschließen und entwickeln, um Nachhaltigkeitsziele in der Ethylen-Lieferkette zu erreichen.(Bild:  Clariant)
Clariant und OMV wollen neue Strategien erschließen und entwickeln, um Nachhaltigkeitsziele in der Ethylen-Lieferkette zu erreichen.
(Bild: Clariant)

Das Spezialchemieunternehmen Clariant und OMV haben eine geplante Zusammenarbeit bei der Lieferung von Ethylen mit einem geringeren CO2-Fußabdruck bekanntgegeben. Als Reaktion auf die steigende Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigeren Optionen soll diese Partnerschaft beiden Unternehmen dabei helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und die Strategien ihrer Kunden zur CO2-Reduzierung umzusetzen. Der Schwerpunkt wird dabei auf Europa liegen.

„Wir arbeiten kontinuierlich an Lösungen für unsere Kunden auf dem Weg zur Herstellung von Ethoxylaten mit geringerem CO2-Fußabdruck, und diese Kooperation ist ein wichtiger Schritt zu diesem Ziel“, sagte Christian Vang, Business President Care Chemicals and Americas, Member of the Executive Steering Committee bei Clariant. „Das erneuerbare Ethylen mit niedrigem CO2-Fußabdruck von OMV wird es uns ermöglichen, unser Portfolio an biobasierten Ethylenoxid-Derivaten zu erweitern und die Lieferkette mit der Produktion in Europa für Europa zu stärken.“

Für Clariant ist dies ein weiterer Schritt auf dem Weg, seinen globalen Kundenstamm mit Ethoxylaten mit niedrigem CO2-Fußabdruck beliefern zu können. Seit 2022 versorgt das Unternehmen seine Kunden weltweit mit getrennten biobasierten Ethoxylaten über die Clariant India Glycols Specialty Company (CISC).

Clariant und OMV wollen neue Strategien erschließen und entwickeln, um Nachhaltigkeitsziele in der Ethylen-Lieferkette zu erreichen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden beide Unternehmen ihre Forschungsergebnisse austauschen, eine Ökobilanz-Methode für einheitliche Ansätze anwenden und detaillierte CO2-Reduktionsfahrpläne festlegen. Dazu gehört auch die gemeinsame Analyse des Kooperationspotenzials für die Ethanol-to-Ethylen-Technologie (E2E).

Energie- und Ressourceneffizienz in der Prozessindustrie

Smart Process Manufacturing Kongress

Wie identifiziere ich Einsparpotenziale im Betrieb? Welches sind die richtigen Technologien? Und wie gehe ich mit den regulatorischen Anforderungen um? Um genau diese Fragen geht es am 25. September 2024 beim Smart Process Manufacturing Kongress. In diesem Jahr bietet der Kongress parallel zum Hauptprogramm erstmals eine Hot Topic Session zum Thema Energie- und Ressourceneffizienz in der Prozessindustrie. Die Teilnehmenden erwarten praxisnahe Vorträge und zukunftsweisende klimaschutzrelevante Best Practices sowie der Raum für fachlichen Austausch und neue Netzwerkmöglichkeiten.

OMV hat bereits 2021 in ihrer Raffinerie in Burghausen, Deutschland, und kürzlich in ihrer Raffinerie in Schwechat, Österreich, mit der eigenen erneuerbaren und kreislauforientierten Produktion von Chemikalien und chemischen Rohstoffen begonnen. Die Produktionskapazitäten für nachhaltige Produkte wurden kontinuierlich erhöht und eine Kapazität von 200.000 Tonnen erreicht. Auf Basis aktueller Prognosen erwartet OMV bis 2030 ein Absatzvolumen von rund 1,4 Millionen Tonnen und anschließend von zwei Millionen Tonnen. Das Unternehmen strebt eine 30-%ige Reduktion der absoluten Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 und eine 20-%ige Reduktion in Scope 3 bis 2030 im Vergleich zu 2019 an. Durch die schrittweise Umstellung auf kohlenstoffarme Geschäftsbereiche will der Konzern bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen erreichen.

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