Formulierung Chemische Formulierung mit neuen Materialien
Unter der Leitung der Universität Manchester soll das EU-Projekt InForm den Austausch von Ideen und Know-how über chemische Formulierung mit neuen Materialien zwischen Wissenschaftlern aus der genzen Welt fördern.
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Die Entwicklung formulierter Produkte mit neuen Materialien – einschließlich Nanomaterialien – erfordert eine sorgfältige Untersuchung von Umwelteinflüssen und toxikologischen Effekten. Die Formulierung ist dabei ein Schlüsselschritt für die Entwicklung von leistungsfähigen, preiswerten und nachhaltigen Produkten. Bisher basiert sie jedoch auf einem Kreislauf aus wiederholten Messungen und Tests, und die Optimierung hängt hauptsächlich von der Erfahrung des Formulierers ab.
Im Rahmen des dreijährigen InForm-Projekts wollen die Wissenschaftler deshalb die vorhandenen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet zusammenführen und so das wissenschaftliche Verständnis des Themas vertiefen. Das Projekt gliedert seine Aktivitäten in sechs wesentliche Themenstränge:
- Formulierung von Nano-Bio-Materialien,
- Handhabung und Verarbeitung von Nanopulvern,
- Prozessintensivierung und Formulierungen mit nanoskaliger weicher Materie,
- Physikalische Chemie auf der Nanoebene,
- Formulierung „intelligenter“ und funktioneller Beschichtungen, Filme und Folien auf der Nanoebene,
- Toxikologie und gesundheitliche Auswirkungen von Nanomaterialien.
Neben verschiedenen Universitäten, öffentlichen Forschungseinrichtungen und der Industrie aus Europa, den USA und dem asiatisch-pazifischen Raum gehört die Dechema zu den Teilnehmern. Die Europäische Kommission fördert das Projekt durch das 7. Europäische Rahmenprogramm mit 1,7 Millionen Euro.
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