Chemieunfall Chemieunfälle mit Ammoniak und Heptan sorgen für ein Großaufgebot der Feuerwehr

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Am Donnerstagnachmittag ereigneten sich gleich zwei Chemieunfälle mit Ammoniak und Heptan, die ein Großaufgebot der Feuerwehr auf den Plan riefen. In Hürth verursachte ein Tanklaster ein Verkehrschaos, nachdem aus dem Domdeckel Heptan austrat. Im schweizerischen Küssnacht strömte aus einer Kühlanlage Ammoniak.

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Ein gebrochener Bolzen an einem Deckel eines Tanklasters sorgte am Donnerstag für Verkehrschaos in Hürth. Das ausgetretene Heptan zog ein Großaufgebot der Feuerwehr nach sich. (Bild: Kölnische Rundschau)
Ein gebrochener Bolzen an einem Deckel eines Tanklasters sorgte am Donnerstag für Verkehrschaos in Hürth. Das ausgetretene Heptan zog ein Großaufgebot der Feuerwehr nach sich. (Bild: Kölnische Rundschau)

Hürth/Küssnacht – Glech zwei Chemieunfälle sorgten am Donnerstag für Aufregung. In Hürth bei Köln traten aus einem Tanklaster drei bis vier Liter Heptan aus. Ein Verkehrschaos war die Folge. Am sogenannten Domdeckel, dem Verschluss auf der Oberseite des Tanks, verursachte ein gebrochener Bolzen die undichte Stelle in dem Tank. Experten waren etwa eineinhalb Stunden mit der Reperatur des Domdeckels beschäftigt. Die ausgelaufene Flüssigkeit konnte aufgenommen werden und gelangte nicht in die Kanalisation.

In Küssnacht ereignete sich in einem Produktionsgebäude der Baer-Käserei am Donnerstag ein weiterer Chemieunfall. Laut Polizei strömte aus einer Kühlanlage eine geringe Menge an Ammoniak. Das Gebäude wurde evakuiert, Verletzte gab es aber keine.

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