Insider-Bericht Chemieparkbetreiber zu verkaufen – Will Bayer Currenta-Anteile veräußern?
Plant Bayer den Verkauf von Chemieparkbetreiber Currenta? Einem Insider und entsprechenden Berichten von Reuters in den Finanzmedien zufolge, will der Konzern seine Anteile am Chempark-Dienstleister veräußern.
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Würzburg – Der Leverkusener Bayer-Konzern hat sich die Übernahme von Monsanto etwas kosten lassen. Nun soll laut übereinstimmenden Berichten von ARD, Handelsblatt, RP-online und weiteren Medien, der Verkauf von Currenta-Anteilen offensichtlich neues Geld in die Kassen spülen. Der Chemieparkbetreiber verantwortet die Chemparks in Leverkusen, Krefeld-Uerdingen sowie Dormagen und beschäftigt ca. 2300 Mitarbeiter. Die beteiligten Unternehmen wollen sich auf Nachfrage der Rheinischen Post nicht zu den Gerüchten äußern.
Bayer hält 60 % der Anteile des Dienstleistungsunternehmens, Lanxess die übrigen 40 %. Seine Anteile habe der Konzern zuerst der ehemaligen Kunststofftochter Covestro zum Verkauf angeboten, aber bisher könne noch keine Einigung erzielt werden. Laut ARD-Bericht, könnte Currenta mit einem Wert von über zwei Milliarden Euro bewertet werden. Der geplante Verkauf werde von der Investmentbank Morgan Stanley begleitet, so die Wirtschaftswoche.
Krebs-Urteil
Monsanto-Übernahme wird für Bayer zum Risiko
Bayer konzentriert sich nach der Abspaltung des Chemie- und Kunststoffgeschäfts in die eigenständigen Unternehmen Covestro und Lanxess, sowie diversen Zukäufen, u.a. den 56-Milliarden-Euro-Großeinkauf von Monsanto, auf die Schwerpunkte Pharma und Agrar.
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