Kreislaufwirtschaft Car-to-Car-Kunststoffrecycling: Covestro beteiligt sich an Pilotprogramm

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Als Reaktion auf strenger werdende Umweltauflagen widmet sich Covestro zusammen mit Partnern dem Car-to-Car-Recycling von Kunststoffen. Ein Projekt, präsentiert auf der Chinaplas 2024 in Shanghai, hat zum Ziel, nachhaltige Recyclinglösungen für Kunststoffe aus Altfahrzeugen zu entwickeln sowie den Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen zu reduzieren.

Auf der Chinaplast in Shanghai vereinbaren Covestro und Partner aus der automobilen Wertschöpfungskette eine Kooperation für das Car-to-Car-Recycling von Kunststoffen.(Bild:  Covestro)
Auf der Chinaplast in Shanghai vereinbaren Covestro und Partner aus der automobilen Wertschöpfungskette eine Kooperation für das Car-to-Car-Recycling von Kunststoffen.
(Bild: Covestro)

Angesichts des weltweit wachsenden Umweltbewusstseins und strengerer gesetzlicher Vorschriften hat die Automobilindustrie die Notwendigkeit des Kunststoffrecyclings für eine nachhaltige Entwicklung erkannt. Als Reaktion darauf treibt der Werkstoffhersteller Covestro zusammen mit Partnern aus der automobilen Wertschöpfungskette das Konzept des Car-to-Car-Recyclings von Kunststoffen voran, das sich als vielversprechende Lösung zur Bewältigung der Herausforderungen der Kunststoffabfallwirtschaft in diesem Sektor abzeichnet.

Im Rahmen eines gemeinsamen Pilotprogramms, das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) initiiert wurde, wollen Covestro und seine Partner zusammenarbeiten, um zirkuläre Lösungen für hochwertige Kunststoffe aus Altfahrzeugen (ELVs) zu schaffen. Ziel ist es, ein effizientes und nachhaltiges System für das Recycling von Kunststoffen in der Automobilindustrie aufzubauen und so den nachhaltigeren Wandel in der Branche voranzutreiben. Das Pilotprogramm wurde am Stand von Covestro auf der internationalen Fachmesse Chinaplas 2024 vom 23. bis 26. April in Shanghai angekündigt. Zu den namhaften Partnern gehören führende Automobilmarken wie der chinesische Hersteller NIO und Volkswagen, außerdem das chinesische Recyclingunternehmen GEM und Zertifizierungsstellen wie der TÜV Rheinland.

Im Rahmen des Pilotprogramms wird ein Team von Fachleuten Methoden für das Recycling von gebrauchten Polycarbonat-Teilen wie zum Beispiel Autoscheinwerfern zu PCR-Polycarbonaten erforschen. Die recycelten Werkstoffe werden dann für verschiedene Anwendungen im Innen- und Außenbereich von Fahrzeugen wiederverwendet, wodurch Ressourcen gespart und CO2-Emissionen reduziert werden.

Daraus können sich dringend benötigte langfristige Lösungen für die Automobilindustrie ergeben, die angesichts immer strengerer Vorschriften nach hochwertigen PCR-Materialien sucht, die konform und leistungsstark sind. Im vergangenen Jahr hat die Europäische Kommission eine neue Verordnung zur Verbesserung der Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor initiiert, die vorschreibt, dass 25 % der in einem Neufahrzeug verwendeten Kunststoffe aus dem Recycling stammen müssen, wovon 25 % aus Altfahrzeugen recycelt werden müssen.

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