Übernahme Bosch will Hüttlin und Manesty übernehmen

Redakteur: Anke Geipel-Kern

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Friedbert Klefenz ist Geschäftsführer der Bosch Packaging Technologie. Das Unternehmen will mit dem Kauf von Hüttlin und Manesty die Wertschöpfungskette in der Pharmatechnik vervollständigen. (Bosch)
Friedbert Klefenz ist Geschäftsführer der Bosch Packaging Technologie. Das Unternehmen will mit dem Kauf von Hüttlin und Manesty die Wertschöpfungskette in der Pharmatechnik vervollständigen. (Bosch)

Waiblingen – Bosch will von Oystar die beiden Tochterunternehmen Oystar und Manesty übernehmen, das teilten beide Unternehmen mit. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Hüttlin mit Sitz in Schopfheim, Deutschland, fertigt Spezialanlagen zur Trocknung und Granulation, von Pulver bis zur Herstellung von Pharmazeutika. Manesty mit Sitz in Knowsley, Großbritannien, in der Nähe von Liverpool, hat sich auf Tablettenpressen und -coater spezialisiert. Beide Unternehmen seien wichtige Bausteine beim Ausbau der pharmazeutischen Prozesstechnik bei Bosch und würden die vorgelagerte Werschöpfungskette weiter vervollständigen, sagte Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstandes von Bosch Packaging Technology. Bosch will sich bereits seit geraumer Zeit vom Verpackungsspezialisten weg zum Vollanbieter entwickeln und hat bereits vor vier Jahren das Pharmaengineeringuntermehmen Pharmtec gekauft.

Im vergangenen Jahr erwirtschafteten Manesty und Hüttlin insgesamt einen Umsatz von 49 Millionen Euro. Hüttlin beschäftigt 80 Mitarbeiter in Deutschland und Manesty 110 Mitarbeiter in Großbritannien. Beide erzielen rund 70 Prozent des Umsaztzes in Europa.

Mit dem Verkauf der beiden Töchter setze Oystar seine strategische Konzentration auf die Geschäftsbereiche Erst- und Zweitverpackung fortâfortœ, sagte Tom Graf, Vorsitzender der Geschäführung der Oystar Gruppe.

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