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Kontinuierliche Pharmaproduktion

Bosch Packaging steigt in die Kontiproduktion ein

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100%ige Auftragsforschung

Bei der Kooperation handelt es sich um exklusive Auftragsforschung, welche zu 100% durch den Unternehmenspartner Bosch finanziert wird und Graz als international angesehenen Forschungsstandort weiter aufwertet. Sowohl Bosch als auch das RCPE stellen für das Forschungsprojekt ein Team von Experten bereit, um in den nächsten Jahren gemeinsam die Wirkmechanismen wissenschaftlich zu erarbeiten und in physikalischen Modellen zu beschreiben. Nach der fundierten Absicherung aller Forschungsergebnisse wird Bosch mit ausgereiften Produkten auf den Markt gehen. „Wenn wir bei Bosch etwas angehen, wollen wir es auch grundlegend verstehen. Wir bringen nur Technologien auf den Markt, die für unseren Kunden einen nachweislichen Mehrwert bedeuten“, betont Müller. Das RCPE liefert dazu sein wissenschaftliches und regulatorisches Know-how. Rund zehn RCPE-Experten aus Bereichen wie Partikeltechnik, Simulation, Regulatoren, Prozesskontrolle, Analytik und Steuerung arbeiten an diesem zukunftsweisenden Projekt. „Seit dem Beginn unserer Zusammenarbeit haben wir das RCPE als kompetenten, professionellen und zuverlässigen Partner erlebt. Daher versprechen wir uns auch in den kommenden Jahren gute, und vor allem validierbare Ergebnisse und freuen uns auf die gemeinsamen Projekte“, sagt dazu Christian Gebauer, Projektleiter Continuous Manufacturing, Bosch Packaging Technology.

Größtes, exklusives Forschungsprojekt für das RCPE

Dass Bosch bei der weltweiten Suche nach einem geeigneten Forschungspartner schließlich das Grazer Forschungszentrum gewählt hat, sei eine Auszeichnung für das große Know-how und die hohe Qualität, die sich das RCPE seit seiner Gründung im Jahr 2008 erarbeitet habe, verkündet das Zentrum. „Das ist für uns der größte, direkte Forschungsauftrag“, erklärt Dr. Thomas Klein, wirtschaftlicher Leiter des RCPE.

Der Forschungs-Kooperationsvertrag läuft vorerst für fünf Jahre mit einer Option auf weitere fünf Jahre als Verlängerung. Schon Ende 2014 konnte das RCPE einen großen Erfolg mit dem Abschluss eines Rahmenvertrags in Millionenhöhe für eine Auftragsforschung auf dem Gebiet der Frauengesundheit mit dem texanischen Pharmaunternehmen Evestra erzielen.

„Hier haben wir vor fünf Jahren mit einer ähnlichen Kooperation begonnen“, so Klein, „nun sind es schon drei Projekte und es kommen laufend neue Ideen hinzu, die neue Projekte, Umsätze und somit neue Arbeitsplätze generieren.“

Mittlerweile finanziert das RCPE seine Forschungsvorhaben zu drei Viertel mit privaten Aufträgen aus der Wirtschaft und weist damit den höchsten freifinanzierten Anteil aller Kompetenzzentren in Österreich auf.

Im letzten Geschäftsjahr wurde am RCPE, das sich im Eigentum der der TU Graz, der Karl-Franzens Universität Graz und der Joanneum Research GmbH befindet, ein Umsatz von 8,5 Millionen Euro erzielt. Das Grazer Forschungszentrum hat sich durch seinen wissenschaftlichen Output (z.B. 195 referierte Papers, 275 Konferenzbeiträge, 100 Diplom- und Masterarbeiten, 30 Dissertationen) weltweit einen herausragenden Ruf erarbeitet. Hinzu kommen fünf genehmigte und 27 angemeldete Patente sowie vier Spin-offs, die weitere Impulse für den Wirtschaftsstandort Steiermark setzen.

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