Kreislaufwirtschaft Borealis verstärkt Aktivitäten im Kunststoffrecycling
Borealis und Ecoplast feierten den erfolgreichen Abschluss einer strategischen Investition am Kunststoffrecycling-Standort in Wildon, Steiermark. Dort erweitert eine neue Produktionslinie die bestehenden Anlagen um eine neue Polyethylen (PE)-Folienrecyclinganlage.
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Wien/Österreich – Ecoplast verarbeitet Kunststoffabfälle von Haushalten sowie Industrieverbrauchern zu hochwertigen Rezyklaten. Mit der Investition in den Standort Wildon will sich Borealis im Bereich Kunststoffrecycling weiter etablieren.
Im August 2018 übernahm der Konzern aus Österreich zusätzlich zu mtm plastics und mtm compact, einem der größten europäischen Produzenten von Post-Consumer-Polyolefinrezyklaten in Deutschland, Ecoplast Kunststoffrecycling zu 100 %. Das in Wildon ansässige Unternehmen verarbeitet Post-Consumer-Kunststoffabfälle zu hochwertigen Rezyklaten, die primär, aber nicht ausschließlich, für den Kunststofffolienmarkt bestimmt sind. Die aktuell abgeschlossene Investition war bereits vor der Akquisition geplant.
BMBF-Fördermaßnahme
Auf der Suche nach neuen Ansätzen für eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft
Die Investition am Standort Wildon soll den steigenden Marktanforderungen für Recyclingmaterial gerecht werden und ermöglicht, die Produktionskapazität um 60 % zu erhöhen. Das sichere die Marktnachfrage nach Low Density Polyethylen (LDPE)-Rezyklaten, die bevorzugt als Rohstoff für Folienverpackungen zum Einsatz kommen, und stelle die Versorgung bei gleichbleibend hoher Qualität sicher, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Lucrèce Foufopoulos-De Ridder, Borealis Vorstandsmitglied für den Bereich Polyolefine und Innovation & Technologie, erklärte, dass die Investition am Standort Ecoplast von zentraler Bedeutung sei, um die Wachstumsziele im Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft zu erreichen und bringe das Unternehmen dem Ziel, die eigene Recyclingoutput bis 2025 zu vervierfachen, einen Schritt näher.
Die neue mechanische Recyclinganlage besteht aus einem vollautomatischen Verfahren zur Aufbereitung und Zerkleinerung von Kunststoffabfällen sowie einer optimierten Waschtechnologie und verbesserten automatischen NIR-Sortierschritten. Die verschiedenen Kunststoffsorten absorbieren die „Nah-Infrarot“-Wellen (NIR) aufgrund ihrer chemischen Beschaffenheit unterschiedlich und können daher mit hoher Sortenreinheit getrennt werden.
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