Innovation Award zur ACHEMA in elf Kategorien

Beste Innovationen von PharmaTEC ausgezeichnet

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Wirtschaftlichkeit ist Trumpf

In den Jurysitzungen wurde teilweise kontrovers diskutiert, und „die Entscheidung zugunsten eines Preisträgers war zuweilen recht knapp“, versicherte Kielburger. So gab es hinsichtlich des Innovationsgrads in vielen Kategorien ein Kopf-an-Kopf-Rennen, und es war oftmals die Wirtschaftlichkeit, die für die Juroren das berühmte Zünglein an der Waage spielte.

Paradebeispiel dafür ist der Gewinner der Kategorie Pharmatechnik, der mit einer völlig neu gestalteten Tablettenpresse FE55 das Rennen machte, gefolgt von den beiden Shortlistkandidaten Seidenader Maschinenbau und Robert Bosch Packaging (siehe auch Artikel auf Seite 40).

Die Siegermaschine FE 55 zeigt nach Meinung der Jury zweierlei: Es funktioniert, Maschinen gleichzeitig schön und zweckmäßig zu gestalten und es geht auch in der Pharmaproduktion auch einmal ohne Edelstahl – die FE 55 ist nämlich aus Kunststoff und fällt damit auch optisch aus dem Rahmen.

Ausschlaggebend für die Jury-Entscheidung war aber nicht allein die Optik sondern das Design im Innern, das Produktverluste minimiert und die Umrüstung stark vereinfacht. Da immer noch 80 Prozent aller Wirkstoffe zur Tablette gepresst werden, gleichzeitig die Chargen aber kleiner werden, ist der wirtschaftliche Einfluss eines Gerätes, das leicht zugänglich und schnell und einfach umzurüsten ist, außerordentlich hoch. ●

* W. Ernhofer ist Volontär bei PROCESS und A. Geipel-Kern ist stellvertretende Chefredakteurin PharmaTEC. E-Mail-Kontakt: wolfgang.ernhofer@vogel.de

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