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Brennende Lkw Brand beim Betonhersteller Cemex

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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In der Nacht zum 2. Dezember brannten 16 Lkw in zwei Berliner Bezirken, darunter Fahrzeuge des Betonherstellers Cemex. Die Polizei schließt eine politische Motivation nicht aus. Ein ähnlicher Fall bei Cemex sorgte bereits vor einem Jahr für Aufsehen. Die Ermittlungen laufen.

In der Nacht zum 2. Dezember hatten nach Polizeiangaben in den Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg insgesamt 16 Lastwagen Feuer gefangen. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
In der Nacht zum 2. Dezember hatten nach Polizeiangaben in den Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg insgesamt 16 Lastwagen Feuer gefangen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Nach zwei Großbränden in Berliner Gewerbegebieten geht die Polizei von Brandstiftung aus. Auch eine politische Motivation könne nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur. Wie schon vor einem Jahr ist der Betonhersteller Cemex betroffen.

In der Nacht hatten nach Polizeiangaben in den Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg insgesamt 16 Lastwagen Feuer gefangen. Dabei seien neun Lkw am Pyramidenring (Marzahn-Hellersdorf) und sieben Lkw in der Gehrenseestraße (Alt-Hohenschönhausen) in Brand geraten, teilte die Polizei mit. Beide Orte liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Die Brände seien mittlerweile gelöscht.

In der Gehrenseestraße war das Gelände des Betonherstellers Cemex betroffen, wie eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage bestätigte. Weitere Angaben machte sie zunächst nicht. Ein Polizeisprecher sagte, dass auch Lkw im öffentlichen Raum brannten.

Die Vorfälle erinnern an einen Brand Ende Dezember 2023. Auch damals brannte es bei Cemex, allerdings am Standort in Berlin-Kreuzberg. Dort waren mehrere Zementsilos, fünf Fahrzeuge und das Hauptgebäude in Flammen aufgegangen. Auf der Internet-Plattform Indymedia bekannte sich Unbekannte dazu, das Feuer gelegt zu haben. Als Grund nannten sie unter anderem, dass das Unternehmen am Ausbau der Berliner Stadtautobahn A100 beteiligt sei.

Im aktuellen Fall ist noch vieles unklar. Es sei unbekannt, ob die beiden Brände in einem Zusammenhang stehen, hieß es. Zur Brandursache werde ermittelt. Es sei niemand verletzt worden.

Nach Feuerwehrangaben stellten in der vergangenen Nacht „mehrere räumlich getrennte Brandherde auf beiden Einsatzstellen“ eine Herausforderung dar. Auch die Versorgung mit Löschwasser sei begrenzt gewesen. In Marzahn sei die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke mit Schläuchen eingeleitet worden. In Alt-Hohenschönhausen seien zwei Tanklöschfahrzeuge hin und her gependelt.

An beiden Bränden sei die Feuerwehr mit jeweils 50 Kräften für mehr als zwei Stunden im Einsatz gewesen, hieß es in der Mitteilung der Feuerwehr.

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