Energieeffizienz und Ressourcenschonung

Bei Wago gehören Energieeffizienz und Ressourcenschonung zum Unternehmensziel

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Auch in den Gebäuden schlummern Potenziale

Der Produktionsstandort und Wago-Hauptsitz in Minden ist historisch gewachsen. Seit der Gründung 1951 stieg die Mitarbeiterzahl dort auf aktuell rund 1700 und weltweit auf 4800 Beschäftige. Dementsprechend entstanden nach und nach neue Büro- und Produktionsgebäude. Der umweltschonende Umgang mit Ressourcen und Energie ist bei Wago ein erklärtes Unternehmensziel. So erhielt das 2001 fertig gestellte Entwicklungszentrum und das angrenzende Bürogebäude eine Klimatisierung, die mit einem Minimum an Energie auskommt. Möglich macht das ein Erdsondenfeld, das im Sommer die überschüssige Wärme aufnimmt und im Winter über Wärmepumpen wieder abgibt. Wo immer es technisch möglich ist, sind die Dächer der Gebäude begrünt. Diese Maßnahme schont die Dachhaut, kühlt im Sommer das Gebäude über den Verdunstungseffekt und verbessert die Isolierung im Winter. Nebenbei bieten begrünte Dachflächen neue Lebensräume für Kleingetier und Vögel wie den Austernfischer. Die sukzessiven Erweiterungen fordern vom Facillity-Management viel Weitsicht, da das Versorgungs- und Nutzungskonzept anpassungsfähig sein muss. Unter Berücksichtigung, dass sich die Gesamtkosten eines Gebäudes über die Nutzungsdauer zu 30 Prozent auf die Errichtungskosten und zu 70 Prozent auf die Betriebskosten aufteilen, wird klar, dass es beim Thema Energieeffizient nicht um Kleingeld geht.

Wärmerückgewinnung und Umweltschutz

Überall dort, wo viel Wärme abgeführt werden muss, nutzt Wago die Wärmerückgewinnung und speist die Abwärme in sein eigenes Nahwärmenetz ein, beispielsweise die Abluft aus der Drucklufterzeugung sowie das Kühlwasser der Spritzgussmaschinen und Temperiergeräte. Mit dem Baubeginn der neuen Spritzerei entstanden in Minden eine zentrale Wärme- und Energieversorgung sowie ein Nahwärmenetz mit drei Unterstationen zur Verteilung der Wärmeenergie. Im Zuge dieses Umbaus reduzierte das Facillity-Management die Temperatur des Heizkreislaufs auf ein sehr niedriges Niveau. Erst dadurch wurde die gebäudeübergreifende Nutzung der Wärmerückgewinnung möglich. Die zentrale Energieversorgung heizt jetzt einen Großteil der Gebäude am Standort. Auf diese Weise spart Wago etwa 400 kW Heizleistung. Dazu kommt noch die Abwärmenutzung aus der Drucklufterzeugung. Neben der Wärmerückgewinnung, der erwähnten Nutzung von Erdwärme und dem Begrünen von Dächern achtet das Mindener Unternehmen auch auf Abluftfilterung mittels Aktivkohlefilterung, beispielsweise bei der Lötabluft. Darüber hinaus setzen sie Schallschutzmaßnahmen um, wie Schallschutzwände zu Nachbarn, Schallschutzkabinen in der Produktion sowie eine Rohrisolierung bei der Granulatförderung. Das Engagement von Wago zum Umweltschutz wird seit 2004 durch das Zertifikat zum Umwelt- und Qualitätsmanagement nach DIN EN 14001: 2004 offiziell belegt.

Wie Wago an anderen Standorten den Energieverbrauch reduziert lesen Sie auf der Seite 3

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