Investitionen BASF optimiert Geschäft mit Polyacrylamid-Granulaten

Redakteur: Gabriele Ilg

BASF optimiert und konsolidiert das Geschäft mit Acrylamid-Granulaten (PAM-Granulaten) und hofft so den weltweiten Gewinn weiter zu steigern.

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BASF optimiert Polyacrylamid-Granulat Geschäft (Bild: BASF)
BASF optimiert Polyacrylamid-Granulat Geschäft (Bild: BASF)

Ludwigshafen – PAM-Produkte sind der neueste Stand der Technik in der Fest-Flüssig-Trennung. Sie sind entweder als Pulver und Granulat oder in flüssiger Form (Inverse Emulsionen) verfügbar und werden in großen Mengen in den globalen Wachstumsmärkten beispielsweise für Wasserbehandlungs- und Ölfeldchemikalien eingesetzt.

Um den Profit zu steigern, bündelt BASF die Produktion von PAM-Granulaten am Standort in Bradford, wo man bereits eine rückwärts integrierte Produktionsanlage mit der Kapazität zur weltweiten Belieferung der Märkte betreibt. Durch Investitionen soll die Granulat-Kapazität modernisiert und ausgebaut und die Versorgung von BASF-Kunden weltweit abgesichert werden.

Die Konsolidierung der PAM-Granulatproduktion ist Teil weiterer strategischer Maßnahmen und Investitionen, um das profitable Wachstum in den Schlüsselmärkten für Wasserbehandlungs- und Ölfeldchemikalien zu unterstützen. Zu diesen Maßnahmen gehören die Investitionen in rückwärts integrierte World-scale-Anlagen zur Herstellung von 40 000 Tonnen quaternisierter kationischer Monomere und 20 000 Tonnen kationischer Polyacrylamide pro Jahr in Nanjing, China. Eine weitere Maßnahme ist der deutlichen Ausbau der Kapazitäten für kationische Monomere am Standort West Memphis und für Inverse Emulsionen am Standort Suffolk in den USA.

Im Rahmen der Konsolidierung wird die BASF auch ihre Produktionsanlage zur Herstellung von PAM-Granulaten am US-Standort Suffolk im Januar 2012 schließen. Die dortige PAM-Anlage ist zu klein, um das starke Wachstum der BASF-Geschäfte mit Wasserbehandlungssowie mit Ölfeld- und Bergbauchemikalien in Nordamerika zu unterstützen. Andere Produktionsaktivitäten sind von der Verlagerung allerdings nicht betroffen.

„Die BASF ist dank ihrer hervorragenden Stellung in der Wertschöpfungskette gut für die wachsende Nachfrage unserer Kunden im Wasserbehandlungsgeschäft aufgestellt“, sagt Dr. Matthias Halusa, Leiter der Geschäftseinheit Water Solutions bei BASF. Die Konsolidierung der PAM-Granulatproduktion zusammen mit den gezielten Investitionen an den Standorten West Memphis und Suffolk stärke das Geschäft und unterstütze die BASF-Strategie für profitables Wachstum in Nordamerika.

Denise M. Joost, Leiterin des Geschäfts mit Ölfeld- und Bergbauchemikalien in Nordamerika ergänzt: „Für das Geschäft mit Ölfeld- und Bergbauchemikalien ist die Produktionsverlagerung von Suffolk nach Bradford ein weiterer Schritt im Rahmen unserer Strategie, unsere Produktionsanlagen weltweit zu optimieren und so eine wettbewerbsfähige Belieferung mit PAM-Granulaten für unsere Kunden in Nordamerika sicherzustellen.“

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