Wasserstoffanlage BASF nimmt neue Wasserstoffanlage in Betrieb

Redakteur: Marion Henig

BASF hat am Standort Ludwigshafen eine neue Wasserstoffanlage in Betrieb genommen. Sie soll den steigenden Bedarf am Standort decken und Abnehmerbetriebe kostengünstiger beliefern.

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BASF investiert in das Stammwerk in Ludwigshafen: Neben der erweiterten Wasserstoffproduktion (im Bild) fließen Gelder in den Bau einer neuen CDon-Anlage und die Erweiterung der Trilon-Anlage, die bereits in den vergangenen Monaten in Betrieb genommen wurde. (Bild: BASF)
BASF investiert in das Stammwerk in Ludwigshafen: Neben der erweiterten Wasserstoffproduktion (im Bild) fließen Gelder in den Bau einer neuen CDon-Anlage und die Erweiterung der Trilon-Anlage, die bereits in den vergangenen Monaten in Betrieb genommen wurde. (Bild: BASF)

Ludwigshafen – Das Unternehmen hat einen bestehenden Wasserstoff-Produktionsbetrieb im Werksteil Nord erweitert und hierfür nach eigener Aussage einen hohen zweistelligen Millionenbetrag aufgewendet.

Hintergrund ist ein steigender Bedarf am Standort Ludwigshafen, dessen Zukunft die BASF durch diese und weitere Investitionen sichern will. Die rund 90 Abnehmerbetriebe in Ludwigshafen sollen zudem von niedrigeren Preisen profitieren.

Die Anlagenkapazität beträgt nun 1,4 Milliarden Kubikmetern Synthesegas pro Jahr. Neben Wasserstoff wird auch Oxo-Gas, eine Mischung aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff, hergestellt: Aus Erdgas und Wasserdampf wird in einem Reaktor bei hohen Temperaturen im ersten Prozessschritt Wasserstoff und Kohlenmonoxid erzeugt. In einem zweiten Prozessschritt wird der Kohlenmonoxid-Anteil mit Dampf zu Kohlendioxid und Wasserstoff umgewandelt.

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