Polyethylenwachs BASF nimmt neue Polyethylenwachs-Anlage in Betrieb

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die BASF hat in Ludwigshafen eine neue Anlage zur Herstellung von oxidierten Polyethylenwachsen in Betrieb genommen.

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Das Herz der BASF-Gruppe ist die BASF SE mit ihrem Stammwerk in Ludwigshafen am Rhein. Mit über 200 chemischen Produktionsbetrieben, vielen hundert Labors, Technika, Werkstätten und Büros ist es der größte zusammenhängende Industriekomplex Europas. (Bild: BASF)
Das Herz der BASF-Gruppe ist die BASF SE mit ihrem Stammwerk in Ludwigshafen am Rhein. Mit über 200 chemischen Produktionsbetrieben, vielen hundert Labors, Technika, Werkstätten und Büros ist es der größte zusammenhängende Industriekomplex Europas. (Bild: BASF)

Ludwigshafen – Die Anlage produziert Wachsoxidate nach eigenem Verfahren. Damit soll sich die Verfügbarkeit von oxidierten Polyethylenwachsen, die beispielsweise in der Kunststoffverarbeitung eingesetzt werden, nachhaltig verbessern. Die neue Anlage passt sich in den Rohstoff- und Energieverbund am Standort Ludwigshafen ein.

Der Rohstoff für die Oxidate, Polyethylenwachs (PE-Wachs) mit niedriger Dichte, kommt direkt aus den werkseigenen Polymerisationsanlagen. Die BASF vermarktet ihre Wachse weltweit in Märkten mit speziellem Anforderungsprofil.

Die Wachse sind unter den Handelsnamen Luwax in Form von Pulver, Feinpulver, Granulat, Pastillen oder Poligen als flüssige Emulsionen erhältlich. In Kunststoffen wie zum Beispiel Polyvinylchlorid (PVC) werden oxidierte PE-Wachse als Gleitmittel eingesetzt. Bei der Verarbeitung klebt das PVC dank der Wachse nicht an der heißen Oberfläche der Maschine fest. Das spart Energie bei der Verarbeitung und führt zu besseren Materialeigenschaften der Endprodukte wie zum Beispiel PVC-Rohre und -Profile.

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