Standortschutz BASF baut neues Gefahrenabwehrzentrum am Standort Ludwigshafen

Quelle: BASF 2 min Lesedauer

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Mit dem Bau eines neuen Gefahrenabwehrzentrums stärkt BASF die Sicherheitsinfrastruktur am Standort Ludwigshafen. Der moderne Neubau soll ab 2028 rund 130 Einsatzkräfte aus verschiedenen Bereichen bündeln und schnellere, koordinierte Reaktionen auf Notfälle ermöglichen.

Rendering des neuen Gefahrenabwehrzentrums. Das Gebäude wird ca. 200 m lang sein und eine Höhe von bis zu 27 m erreichen.(Bild:  BASF)
Rendering des neuen Gefahrenabwehrzentrums. Das Gebäude wird ca. 200 m lang sein und eine Höhe von bis zu 27 m erreichen.
(Bild: BASF)

Der Chemiekonzern BASF hat mit dem Bau eines neuen Gefahrenabwehrzentrums (GAZ) im Werksteil Süd am Standort Ludwigshafen begonnen. Rund 130 Personen aus den Einheiten Werkfeuerwehr, Umweltüberwachung und Standortsicherheit sowie die komplett integrierte Leitstelle sollen im neuen GAZ aktiv sein. Der Neubau ist mit modernsten Arbeits- und Aufenthaltsräume sowie Werkstätten und Labore ausgestattet. Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 geplant, die Investitionskosten für das Gefahrenabwehrzentrum liegen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich.

„Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zum Standort Ludwigshafen“, sagt Dr. Thomas Danner, Abteilungsleiter Umwelt & Sicherheit bei BASF Ludwigshafen. „Der Neubau garantiert ein noch besseres vernetztes Arbeiten aller erforderlichen Funktionen, kurze Wege zwischen den einzelnen Bereichen und vereint alle nicht-medizinischen Gefahrenabwehrkräfte unter einem Dach.“

Das fünfgeschossige Gebäude wird circa 200 Meter lang und bis zu 27 Meter hoch sein. Die geplante Fahrzeughalle bietet Platz für 19 Groß- und Spezialfahrzeuge sowie vier Stellplätze für Fahrzeuge der Umweltüberwachung. Im Untergeschoss können weitere Dienstfahrzeuge, zum Beispiel die Einsatzwagen der Standortsicherheit, untergebracht werden.

Die alte Wache Süd und ihre Nebengebäude gegenüber Tor 2 haben das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. „Aufgaben und Ausrüstung in der Gefahrenabwehr haben sich in den vergangenen Jahrzehnten erweitert. Diesen Anforderungen konnten wir bei der Auswahl des neuen Standorts optimal Rechnung tragen“, so Jörg Urban, Projektmanager für das GAZ. „Das Gebäude bietet größere Stellplätze und Ausfahrtstore für Einsatzfahrzeuge, die durch die gewählte Lage des Gefahrenabwehrzentrums auch nicht mehr die Brunckstraße überqueren müssen, sondern direkt vom Werksgelände aus starten können.“

Weiterhin wird das konzernweite Krisenmanagement von Ludwigshafen aus geleitet beziehungsweise unterstützt. Entsprechend werden auch die zentralen Funktionsräume im neuen GAZ abgebildet. Die integrierte Leitstelle sowie der Lenkungsausschuss Gefahrenabwehr, die Technische Einsatzleitung und weitere Gefahrenabwehrfunktionen erhalten neu ausgestattete Krisenstabsräume und Labore. Von hier aus werden die Maßnahmen und Einsatzlagen bei Ereignissen sowie Großschadensfällen bei BASF gesteuert.

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