Ethylenoxid BASF erhöht die Ethylenoxid-Kapazitäten in Europa für EO-Derivate

Redakteur: Jon Augestad

Die BASF erhöht derzeit schrittweise ihre Produktionskapazitäten für Ethylenoxid von 705 000 auf 845 000 Jahrestonnen an den Standorten Ludwigshafen und Antwerpen.

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Ludwigshafen/Antwerpen – Die BASF erhöht derzeit schrittweise an den Standorten Ludwigshafen und Antwerpen ihre Produktionskapazitäten für Ethylenoxid. Die noch ausstehenden Maßnahmen sollen im Wesentlichen im Rahmen der nächsten planmäßigen Abstellungen in den Jahren 2008 und 2009 durchgeführt werden. Hierdurch wird die Ethylenoxid-Kapazität der BASF in Europa insgesamt von 705 000 auf 845 000 Jahrestonnen steigen. Hiervon sollen 345 000 Jahrestonnen in Ludwigshafen und weitere 500 000 Jahrestonnen in Antwerpen produziert werden.

Ethylenoxid wird bei der BASF überwiegend intern eingesetzt

Ethylenoxid wird bei der BASF überwiegend intern eingesetzt und weiterverarbeitet. Bei den wesentlichen EO-Derivaten handelt es sich um Tenside, Ethanolamine und Polyole. EO-Derivate finden ihren Einsatz in einer Vielzahl von Anwendungen: von der Bau- über die Verpackungsindustrie bis hin zur Automobil- und Waschmittel-Industrie. Mit der Realisierung der genannten Maßnahmen verfügt BASF in Antwerpen über Europas größte EO-Produktionsanlage.

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