Anlagenbau BASF baut neue DHDPS-Anlage
Mitte Januar 2007 hat BASF in Ludwigshafen mit dem Bau einer neuen Anlage für DHDPS (Dihydroxydiphenylsulfon) begonnen. Die Anlage soll eine jährliche Produktionskapazität von 6000 Jahrestonnen haben und Mitte 2008 in Betrieb gehen.
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Ludwigshafen —DHDPS ist ein Einsatzstoff für die Herstellung des firmeneigenen Kunststoffs Ultrason E (Polyethersulfon: PES). Laut Hersteller liegen die Wachstumsraten des Kunststoffes seit mehreren Jahren bei 20 bis 30 Prozent. „Daher ist der Bau der DHDPS-Anlage eine wichtige Investition, die einer verbesserten Rückwärtsintegration dient und uns dabei hilft, die Wertschöpfungskette auszubauen“, sagt Dr. Harald Lauke, Leiter des Unternehmensbereichs Performance Polymers der BASF.
Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Ultrason-Anlage in Ludwigshafen zur Zeit von 6000 auf 12 000 Jahrestonnen Produktionskapazität ausgebaut. Durch diese Erweiterung wird der Bedarf an DHDPS so groß, dass sich die Investition in eine eigene Produktionsanlage lohnt: Die gesamte Menge des in dieser Anlage produzierten Materials wird für die Kunststoffherstellung verwendet. Hergestellt wird der Einsatzstoff nach einem selbst entwickelten Verfahren.
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