Aveva-Nachhaltigkeitsbericht 2024 Aveva will seine Software umweltfreundlicher machen

Quelle: Pressemitteilung Aveva 2 min Lesedauer

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Softwareunternehmen Aveva hat seinen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Der Bericht listet auf, welche Hebel das Unternehmen sieht und wo es Einsparpotenziale gibt?

(Maks Lab - stock.adobe.com)
(Maks Lab - stock.adobe.com)

Wie im Nachhaltigkeitsbericht zu lesen ist, seien die Scope-1- und Scope-2-Emissionen – also direkte Emissionen sowie indirekte aus eingekaufter Energie – gegenüber dem Basisjahr 2019 um 93 Prozent reduziert worden.

Insgesamt habe Aveva zum Ende des vergangenen Jahres durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen bereits neun seiner fünfzehn ESG-Zielwerte für 2025 erfüllt. Das gelang unter anderem, weil das Unternehmen auf erneuerbare Energien umstellte, die Büroflächen besser verwaltete und die Fahrzeugflotte reduzierte und optimierte. Die Geschäftsreisen gingen im Vergleich zum Basisjahr aufgrund eines gesteigerten Bewusstseins und eines CO₂-Budgets um 37 Prozent zurück. Im Nachhaltigkeitsbericht 2024 ist ein umfangreiches Update zu den einzelnen Zielen zu finden.

„Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit und Geschäftserfolg Hand in Hand gehen“, sagt Caspar Herzberg, CEO von Aveva. „Wir konzentrieren uns darauf, unseren Kunden dabei zu helfen, das volle Potenzial industrieller Intelligenz auszuschöpfen und komplexe Daten und Prozesse transparent und verständlich zu machen. Das ermöglicht der Industrie messbare Verbesserungen bei Effizienz und Produktivität und führt zu erheblichen Einsparungen bei Kosten, Emissionen und Ressourcen.“

Nachhaltige Softwareentwicklung

Aveva sei sich bewusst, dass die größte Chance, einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, in den Kernprodukten und Kunden des Unternehmens liegt, heisst es in der Meldung. Deshalb zeigt der Bericht auf, wie Industriesoftware einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Welt fördern kann. Bis Ende 2024 hat Aveva die Reife seines gesamten Produktportfolios anhand der Prinzipien der Green Software Foundation bewertet und damit sein Engagement für eine nachhaltige Softwareentwicklung bekräftigt. Parallel dazu haben die Forschungs- und Entwicklungsteams für 85 Prozent der Produkte Leistungsprüfungen durchgeführt, um den Energieverbrauch zu bewerten. Dadurch will das Unternehmen eine Grundlage für zukünftige Verbesserungen im Einklang mit den Prinzipien für umweltfreundliche Software schaffen.

Lisa Wee, CSO bei Aveva, erläutert: „Wir wissen, dass der größte Einfluss von unserem Software-Handabdruck kommt – also davon, wie wir mit unseren Kunden zusammenarbeiten, damit sie die Dekarbonisierung vorantreiben, widerstandsfähiger werden und die Kreislaufwirtschaft unterstützen können. Deshalb veröffentlichen wir unsere Daten zu den Emissionen, die unsere Kunden bis 2024 in ausgewählten Branchen eingespart und vermieden haben.“

Zum ersten Mal hat das Unternehmen eine jährliche Zahl zu eingesparten und vermiedenen Emissionen veröffentlicht, die wesentliche Energieeinsparungen für einen bestimmten Teil seiner Produkte widerspiegelt.[1] „Wir sind fest entschlossen, unsere Methodik zu erweitern, um unsere Auswirkungen noch besser erfassen und quantifizieren zu können. Jetzt konzentrieren wir uns nicht mehr nur darauf, unsere Ziele für 2025 zu erreichen – wir wollen auch einen noch mutigeren Weg für die nächsten Jahre einschlagen und gehen mit verantwortungsvollem Handeln als gutes Beispiel voran.“, so Lisa Wee.

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