Armaturen für LNG und Offshore-Anwendungen
Auf großer Fahrt: Was der LNG-Boom für die Armaturenhersteller bedeutet

Von Dominik Stephan 5 min Lesedauer

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Wenn 300 Ventile und Armaturen in See stechen, ist großes im Gange - so auch beim Neubau von Kreuzfahrtschiffen, LNG-Tankern und Terminals. Die entstehende LNG-Infrastruktur bietet für Armaturenhersteller erhebliche Potenziale, wenn das Portfolio stimmt...

(Bild:  @unien - stock.adobe.com [M] Frank)
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Ob auf hoher See oder in der Industrie: LNG macht mobil. Laut dem globalen LNG-Outlook von Shell stieg 2019 die Nachfrage nach verflüssigtem Erdgas um 29 Millionen Tonnen bzw. 11 Prozent auf 293 Millionen Tonnen. Und auch, wenn die zur Bekämpfung des Corona-Virus getroffenen Maßnahmen den Energiebedarf einbrechen lassen haben, zeigt das Barometer langfristig nur in eine Richtung: Nach oben.

Über die nächsten 20 Jahre wird eine Nachfrage-Erhöhung um mehr als das Doppelte pro Jahr erwartet. „In Nordamerika, Europa und Asien wird LNG zur Deckung des steigenden Bedarfs bis 2030 und danach einen immer größeren Anteil an der Versorgung einnehmen“, erklärt Exxon Mobil.