Hilfsstoff Mikrokristalline Cellulose verbessert Festigkeit und Fließfähigkeit von Tabletten

Quelle: Pressemitteilung Asahi Kasei 1 min Lesedauer

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Asahi Kasei hat eine mikrokristalliner Cellulose entwickelt, die als Bindemittel die Festigkeit und Fließfähigkeit von Tabletten erhöht. Für diese Entwicklung wurde das Unternehmen nun mit dem Okochi Memorial Prize ausgezeichnet.

Hilfsstoff für Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel MCC Ceolus UF-Typ (Bild:  Asahi Kasei)
Hilfsstoff für Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel MCC Ceolus UF-Typ
(Bild: Asahi Kasei)

Das aus natürlichem Zellstoff hergestellte mikrokristalline Cellulose (MCC) Ceolus von Asahi Kasei wird als Hilfsstoff für Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel verwendet. MCC dient in erster Linie als Bindemittel, das die Festigkeit und Fließfähigkeit von Tabletten erhöht. Eine hohe Festigkeit verleiht den Tabletten eine ausreichende Härte, um Probleme wie Deckeln oder Brüchigkeit zu verhindern. Durch die hohe Fließfähigkeit wird das Pulver gleichmäßig und schnell in die Tablettiermaschine gefüllt, das zu einer Erhöhung der Produktivität beiträgt. Das Gleichgewicht zwischen Festigkeit und Fließfähigkeit ist seit langem eine große Herausforderung für die Pharmaindustrie.

Asahi Kasei hat den Ceolus UF-Typ entwickelt, der sich durch eine hohe Festigkeit und Fließfähigkeit mit einer porösen Partikelform auszeichnet. Dadurch wurden eine hohe Tablettenproduktivität und eine ausreichende Einheitlichkeit des Wirkstoffs selbst bei niedrig dosierten Wirkstofftabletten erreicht. Sie unterstützt auch die Entwicklung von anspruchsvollen und patientengerechteren Darreichungsformen. Diese Leistung wurde hoch bewertet und führte zu einer Anerkennung durch die Okochi Memorial Foundation.

Partikel des Ceolus UF-702 und dessen Querschnitt(Bild:  Asahi Kasei)
Partikel des Ceolus UF-702 und dessen Querschnitt
(Bild: Asahi Kasei)

Neben den UF-Typen bietet Asahi Kasei auch Ceolus-Typen mit niedrigem Nitritgehalt für die Reduzierung des Nitrosaminrisikos. Sie erzielen Nitritwerte von 0,1 μg/g (ppm) und weniger, so das Unternehmen. Ein Risikofaktor für die Bildung von Nitrosaminen ist die Nitrosierung – eine Reaktion von sekundären oder tertiären Aminen mit Nitriten während oder nach dem Herstellungsprozess von Arzneimitteln und Arzneimittelprodukten. Die Verringerung der Nitritkonzentration in pharmazeutischen Rohstoffen gilt als wirksames Mittel zur Senkung des Risikos der Nitrosaminbildung.

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