Automatisierung für Armaturen
Armatur + Automatisierung: Traumpaar oder Zwangsehe?

Von Dominik Stephan 4 min Lesedauer

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Des Einen Freud, des Anderen...? Während die Automatisierer sich über Zuwächse freuen können, ist die Stimmung bei den Komponentenherstellern verhaltener. Manch ein Armaturenbauer wird angesichts Wettbewerbsdruck, Energiekrise und Lieferkettenrisiken neidisch. Dabei könnte die Automatisierung einen Weg in die Zukunft aufzeigen und Lieferanten wie Anlagenbetreiber erfolgreicher machen...

Als digitales Enablement-Tool für intelligente Feldgeräte stellt der AMS Device Manager von Emerson über Standardprotokolle wie Hart, Foundation Fieldbus, WirelessHart und Profibus eine Verbindung zu Tausenden von Systemen und Millionen von Geräten weltweit her.(Bild:  Emerson)
Als digitales Enablement-Tool für intelligente Feldgeräte stellt der AMS Device Manager von Emerson über Standardprotokolle wie Hart, Foundation Fieldbus, WirelessHart und Profibus eine Verbindung zu Tausenden von Systemen und Millionen von Geräten weltweit her.
(Bild: Emerson)

Die Automatisierung macht's möglich: Die Branche, die die dritte und vierte industrielle Revolution hervorbrachte, wird – fragt man McKinsey – bis 2025 um jährlich knapp vier Prozent auf über 115 Milliarden US-Dollar Marktvolumen anwachsen, angetrieben durch die Nachfrage nach Industrie-4.0-Lösungen wie Cloud- und IloT-Konzepten. Soweit, so erwartbar. Welchen Branchen mit ihrer Nachfrage aber dieses Wachstum antreiben überrascht dann doch etwas: „Der Großteil des Marktes (76 Milliarden US-Dollar) entfällt dann auf Automatisierung von Prozessindustrien wie der Chemie- oder der Öl- und Gasindustrie; gefolgt von Produktionsumgebungen wie Automobil- oder Halbleiterfertigung mit 32 Milliarden US-Dollar Volumen“, erläutert McKinsey.