Expertenempfehlung des Anleitung für teamorientierten Arbeits- und Gesundheitsschutz

Quelle: Pressemitteilung VDI 1 min Lesedauer

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Eine neue VDI-Empfehlung gibt Hinweise wie sich mit eine teamorientierten Kultur Arbeits und Gesundheitsschutz im Unternehmen leichter umsetzten lassen.

(Maks Lab - stock.adobe.com)
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Viele Arbeits- und Gesundheitsschutzexperten gehen davon aus, dass in einem geregelten Umfeld eines zertifizierten Arbeitsschutzmanagementsystems alle erforderlichen Maßnahmen erfüllt sind, um eine hohe Performance im Unternehmen zu erreichen. Dass ein Arbeitsschutzmanagementsystem nur die Basis bildet und kein Selbstläufer ist, wird oft nicht erkannt. Die Wirkung der Führungskompetenz und Eigenverantwortung bei der Wahrnehmung gesundheits- und sicherheitsrelevanter Aufgaben wird unterschätzt.

Das Ziel Vision Zero, null Unfälle und berufsbedingte Erkrankungen, ist eine globale Vision der International Social Security Association und bietet die Strategie für Sicherheit sowie Gesundheit bei der Arbeit. Auch wenn für manche Praktiker diese Vision unrealistisch erscheint, so ist es doch das ethisch richtige Ziel. Dass Vision Zero in vielen Betrieben nicht erreicht wird, liegt im Wesentlichen daran, dass grundlegende menschliche Fehlermechanismen nicht berücksichtigt werden. Stattdessen werden unerwünschte Ereignisse auf menschliches Fehlverhalten reduziert. Dabei wird unterstellt, dass Arbeitsschutzvorschriften nicht eingehalten wurden.

In einem Arbeitsschutzmanagementsystem mit seinen Verfahren und Sicherungssystemen werden in der innerbetrieblichen Praxis die vielfältigen anderen Wirkungsgrößen oft nicht ausreichend berücksichtigt. Unfälle vermeiden Die Expertenempfehlung VDI-EE 4031 stellt eine betriebsbezogene Anleitung zur Erreichung einer teamorientierten Arbeits- und Gesundheitsschutzkultur vor. Die Zielgrößen sind die Gesundheit der Beschäftigten sowie die Arbeitssicherheit. Das Dokument wendet sich an betriebliche Expertinnen und Experten, die bereits über definierte Prozesse im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes verfügen und dennoch keine weite Verbesserung im Rahmen des Unfallgeschehens erreichen.

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