Hackschleuse Agglomerate mit Hackschleuse zuverlässig zerkleinern und ausgetragen

Redakteur: Manja Wühr

Zeppelin Materials Handling hat eine neue Hackschleuse für den Einsatz in Herstellungsprozessen von Polypropylen und Polyethylen entwickelt.

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Beim Anfahren des Prozesses können sich Agglomerate, die sich an der Behälterinnenwand festgesetzt haben, lösen und so in das Fördersystem gelangen. Herkömmliche Schleusen werden durch die bis zu 250 mm breiten und 300 bis 800 mm langen, massiven Agglomerate blockiert. Durch versetzte Zellenradkammern, einem zulässigen Antriebsdrehmoment von 10 000 Nm und einer extrem steifen Bauweise werden diese Agglomerate laut Hersteller zuverlässig zerkleinert.

Für das Zerkleinern von Agglomeraten wurden bisher üblicherweise Messer in die Schleusen eingebaut. Dies erforderte ein hohes Maß an Wartungsaufwand für Austausch und Nachjustierung. Bei der neuen Hackschleuse PFC 650/160 übernehmen diese Funktion ein robuster und trotz allem auswechselbarer Hackeinsatz. Die Standzeiten der Schleuse – und damit des gesamten Prozesses – können so deutlich reduziert werden. Hierzu trägt auch die solide Bauweise bei, die sich nicht nur auf die Wartungs-, Reparatur und Nachrüstzeiten auswirkt, sondern durch die Reduzierung des Spalts zwischen Zellenrad und Gehäuse auch die Leckgasmenge minimiert.

Ein weiterer Vorteil der Hackschleuse ist die Verwendung eines Elektromotors. Dieser ermöglicht, im Gegensatz zu Hydraulikmotoren, eine sehr kompakte Bauweise und verringert so den Platzbedarf. Auch ist die elektrische Energie in jeder Anlage überall und einfach verfügbar.

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