Großprojekt Ägypten bringt Petrochemiekomplex für 9,4 Milliarden Euro auf den Weg
Mit dem seit längerem erwarteten Tahrir-Projekt will Ägypten den nach eigenen Worten größten Petrochemiekomplex im Nahen Osten errichten. Elf Anlagen inklusive eines Naphta-Crackers sollen etwa 1,5 Millionen Tonnen Ethylen und 880.000 Tonnen Propylen produzieren.
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Kairo/Ägypten – Das Großprojekt wird in der Sonderwirtschaftszone am Suez-Kanal entstehen, gab das ägyptische Kabinett lokalen Medienberichten zufolge bekannt. Der Komplex wird von der Tahrir Petrochemicals Corporation (TPC) betrieben, die 2011 von der Carbon Holdings gegründet wurde.
Das im Cracker produzierte Ethylen und Propylen soll drei Polypropylen und weitere drei Polyethylen speisen. Weitere Derivate, die im Komplex hergestellt werden sollen sind Butadien, Benzol und leichtes Heizöl. Der Bau soll etwa dreieinhalb Jahre dauern.
Der ägyptischen Tageszeitung Al Masry Al Youm zufolge, will die Carbon Holding zum Ende der ersten Jahreshälfte 2019 bis zu 215 Million Euro an der ägyptischen und der Londoner Börse beschaffen. Mit dem Bau des Komplexes erhofft sich Ägypten eine Steigerung seiner Exporte um acht Milliarden Dollar jährlich.
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