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Achema 2024 ACHEMA: Rekordzahlen – und klarer Kompass in Richtung Nachhaltigkeit

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Aufbruchstimmung in Frankfurt: Die Weltleitmesse der Prozessindustrie hat eine Branche im Wandel gezeigt Nie war der Anteil ausländischer Fachbesucher höher als bei der ersten „echten“ ACHEMA nach der Corona-Pandemie – und nie der Anspruch der Branche deutlicher, Vorreiter bei der Transformation zu einer nachhaltigen Weltwirtschaft zu sein. 

Wegweisende Technik und zahllose Besucher aus aller Welt: ACHEMA 2024 in Frankfurt.(Bild:  DECHEMA/Markus Püttmann)
Wegweisende Technik und zahllose Besucher aus aller Welt: ACHEMA 2024 in Frankfurt.
(Bild: DECHEMA/Markus Püttmann)

106.000 Teilnehmer aus 141 Nationen, 2840 Aussteller aus 56 Ländern der Welt, ein Rekord-Kongressprogramm mit mehr als 30.000 Zuhörern und ein ausländischer Besucheranteil, der mit fast 49 Prozent so hoch lag wie nie zuvor: Die ACHEMA, Leitmesse der weltweiten Prozesstechnik-Branche, ist nach der „Corona-Zwangspause“ wieder zurück auf ihrem „Heimatgelände“ unter dem Frankfurter Messeturm. Und das mit Macht und internationalem Flair: Der Andrang auch von Ausstellern aus anderen Ländern war nie höher, hinter Deutschland (1.042 Aussteller) lagen China (438), Italien (250) und Indien (185) ganz vorn. 

Volle Hallen und konkrete Projektgespräche

In den Hallen waren 100.000 Quadratmeter Netto-Ausstellungsfläche belegt. Die Stände waren an allen Tagen sehr gut besucht, zeitweise war auf den Gängen kein Durchkommen mehr. „Die Aussteller, mit denen wir gesprochen haben, und auch wir selbst als Veranstalter sind äußerst zufrieden. Viele der Gespräche hatten direkten Projekt- oder Investitionsbezug“, konstatierte Jürgen Nowicki, Vorsitzender des Achema-Ausschusses und CEO von Linde Engineering zufrieden. Das gute Wetter sorgt dafür, dass auch die Veranstaltungen auf den Freiflächen im Messegelände viel Zuspruch fanden.

Viele Aussteller teilten den positiven Eindruck. Thomas Manzeck, Regionaler Vertriebsleiter von KSB, war „froh, wieder hier sein zu können. Für uns ist die ACHEMA eine starke Plattform, um neue Themen wie additive Fertigung mit 3D-Druck und 3D-Scannen unseren Fachbesuchern zu zeigen". Für Frank Börner, Geschäftsführer von GEA Wiegand, war die Frankfurter Leistungsschau "wichtig, um unsere Innovationen auf dem Weg zu Net Zero zu präsentieren und in den Austausch mit Kunden, Lieferanten und Wettbewerbern zu treten.“ Und für Thomas Fricke, Commercial Director Pharma der IMA Group, ist die Achema sowieso die erklärte Lieblingsmesse: „Wir haben viele sehr kompetente Kunden zu Besuch und stellen uns den neuen Anforderungen in Bezug auf die Digitalisierung. Für die Pharmaindustrie ist die Achema der `place to be´.“

Die sechs hervorgehobenen Innovationsthemen der Messe – Process, Pharma, Green, Lab, Digital und Hydrogen – stießen auf lebhaftes Interesse. Mit ihnen nahmen die Veranstalter zentrale Herausforderungen ins Visier, die die Prozessindustrie aktuell prägen und in den kommenden Jahren noch größere Bedeutung erhalten werden. 

ACHEMA
Bestens besucht: die Stände der Pharma- und Verpackungstechnik.
(Bild: DECHEMA/Hannibal)

Der Fachkongress deckte die gesamte Bandbreite der chemischen Prozesstechnik und Biotechnologie ab. Die Vorträge gaben Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie in neueste wissenschaftliche Ergebnisse aus den Innovationsbereichen „Pharmaproduktion der nächsten Generation“, Hyperscaling Hydrogen, KI in der Prozessindustrie, Fossil-freie Produktion und „Vorbild Natur – maximale Ressourceneffizienz in der chemischen Industrie.“

Wasserstoff und Digitalisierung – die Leitthemen der diesjährigen ACHEMA

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Virtual Reality: ein Trendthema der Messe.
(Bild: DECHEMA/Hannibal)

Vor allem sämtliche Wasserstoff-Themen sowie Vorträge zu Elektrifizierung und Flexibilisierung stießen beim Publikum auf großes Interesse. Daneben waren die Vorträge im Bereich Pharma und Life Sciences sowie zu den Digitalisierungsthemen Künstliche Intelligenz, MTP und APL am besten besucht. „Mit mehr als 30.000 Zuhörern sind die Besucherzahlen im Kongress so hoch wie nie zuvor. Das Programm der sechs Innovation Stages in den Messehallen selbst hatte daran einen wesentlichen Beitrag“, stellte Andreas Förster fest, der Geschäftsführer des DECHEMA e.V. Und Björn Mathes von der Ausstellungs-GmbH des Verbands ergänzte: „Die Messe und der Kongress haben die technologische Zukunft unserer Branche gezeigt – und einen Akzent für eine nachhaltigere und wettbewerbsfähige Prozessindustrie gesetzt.“

Die nächste Achema findet vom 14. bis 18. Juni 2027 in Frankfurt statt.

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