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Besonders die Produktionskosten bei Basischemikalien stimmen nachdenklich:. Ob mit biobasierten Rohstoffen oder sauberem Strom, die Produktion würde um den Faktor 2-5 teurer, warnen die Experten. Für einige Plattformchemikalien, besonders aromatische Verbindungen, steht noch kein wirtschaftlicher Syntheseweg aus alternativen Rohstoffen zur Verfügung. Entsprechend viel ist noch zu tun:
- Ein ambitioniertes F&E-programm müsse die emmissionsarme Erzeugung von Wasserstoff, die stoffliche Nutzung von CO2, sowie die Potenziale der Ligno-Zellulose und der Wärmerückgewinnung untersuchen.
- Öffentlich-private Partnerschaften könnten eine wesentliche Rolle für bei Forschung und Entwicklung, aber auch bei Technikumsversuchen oder Machbarkeitsstudien spielen. So sieht die Dechema einen hohen Bedarf an Demonstrationsanlagen im 5.000-Jahrestonnen Maßstab.
- Bessere Voraussetzungen für Geschäftsmodelle, die die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren fördern, um nachhaltige Wege zu Nutzung von Kohlendioxid zu entwickeln
- Der Dialog zwischen Industrie und Politik könne helfen, die Investitionshürden abzubauen. So fordern Branchenverbände ein Besteuerungsystem, das die Modernisierung überalterter Produktionsanlagen und industrieller Ausrüstung oder den Bau neuer Werke ermöglicht
- Eine europäische Datenbank zu CO2 -Quellen und CO2 -Nutzung wäre nötig, um das Konzept der Kreislaufwirtschaft umzusetzen.
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Das Potenzial ist jedenfalls gewaltig, bemerkt auch die Dechema: “Wenn die Technologien, die in dieser Studie untersucht wurden, zur Anwendung kämen, könnte der CO2-Ausstoß der chemischen Industrie selbst im konservativsten Szenario sehr signifikant verringert werden”, erklärte der Verbands-Geschäftsführer Kurt Wagemann.
Dann könnte die Branche nicht nur zum Vorreiter in Sachen Ressourceneffizienz werden, sondern zum großen Enabler für andere Industrien. Immerhin spart jede Tonne CO2 -Emission in der Chemie bis zu 2,6 Tonnen des Treibhausgases in anderen Branchen ein.

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