Abgasreinigung Abgasreinigung auf dem neuesten technischen Stand
Dürr Environmental and Energy Systems hat zum ersten Mal eine regenerative thermische Oxidationsanlage des TypsDürr Ecopure RTO in die italienische Pharmaindustrie verkauft. Damit modernisiert der Arzneimittelhersteller seine Anlagen zur Abgasreinigung.
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Novegro di Segrate/Italien, Bietigheim-Bissingen – Dürr Environmental and Energy Systems hat zum ersten Mal eine regenerative thermische Oxidationsanlage des Typs Dürr Ecopure RTO in die italienische Pharmaindustrie verkauft, das teilte das Unternehmen kürzlich mit. Die Firma Erregierre SpA wird die Dürr Ecopure RTO Anlage an ihrer Produktionsstätte am Standort Sovere zur Abgasreinigung nutzen. Dabei wird die RTO-Anlage durch einen Vorabscheider und einen Rauchgaswäscher ergänzt.
Die Umweltschutzauflagen in der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Industrie seien anspruchsvoll, betont Dürr, daher kämen nur erfahrene und zertifizierte Lieferanten von Abluftreinigungsanlagen als Systempartner infrage, da bei den meisten Industrieprozessen sehr hohe Sicherheitsstandards beachtet werden müssen. Die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte setzt kundenspezifische Lösungen voraus, denn die Zusammensetzung der Abgase ist meist nicht homogen und dazu oft explosiv, korrosiv oder in der Konzentration stark schwankend.
Auch die Firma Erregierre, eines der führenden italienischen Unternehmen für die Herstellung von Arnzeimittelwirkstoffen, musste sich mit diesen Auflagen auseinander setzen. Da die vorhandene Abluftreinigungsanlage erneuert werden musste, hat Erregierre nun auf Abluftreinigungstechnik von Dürr gesetzt.
Die mit Umgebungsluft verdünnten Abgasströme sowie die mit Stickstoff inertisierten Abgasströme werden vor Ort an den einzelnen Anlagen beziehungsweise an den Chargenreaktoren abgesaugt und der Abluftreinigungsanlage zugeführt. Zeitweise arbeitet die RTO-Anlage im autothermen Betrieb, d. h. die Schadstoffe selbst liefern soviel Energie, um die sichere Oxidation bei ausgeschaltetem Brenner aufrecht zu erhalten. Im Fall einer weiter ansteigenden Lösemittelbeladung wird überschüssige Energie über ein Heißgas-Bypasssystem direkt aus der Brennkammer ausgeschleust.
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