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Es wird deutlich, dass viele Unternehmen derzeit noch weit von einem erstklassigen Instandhaltungsmanagement entfernt sind. Legte man Schulnoten an, so befänden sich die untersuchten Unternehmen bezüglich ihrer Instandhaltungssysteme nur zwischen den Noten “mangelhaft“ und “befriedigend“.
Im Maschinenbau ist noch Einsparpotenzial "drin
So liegt der Industriedurchschnitt gerade einmal bei 46%. Einen erheblichen Nachholbedarf weist das Schlusslicht der Studie aus der Chemieindustrie mit einer Instandhaltungsreife von lediglich 32% auf. Selbst das beste Unternehmen, ein Automobilzulieferer, hat mit 60% noch deutlich “Luft nach oben“.
Im Gesamtvergleich schneidet überraschenderweise gerade die investitionsintensive und sicherheitssensitive Prozessindustrie mit durchschnittlich 43% am schwächsten ab. Aber auch der klassenbeste Industriebereich “Automotive und Maschinenbau“ liegt mit durchschnittlich 51% noch im unteren Mittelfeld des Stufenmodells (Bild).
Asset Management entscheidet über Kostenniveau
Die Potentiale zeigen, dass der Bereich Instandhaltung mehr als das “notwendige Übel“ auf rein operativer Ebene ist, als das er vielerorts noch immer gesehen wird.
Die Güte des Instandhaltungs- und Asset Managements entscheidet maßgeblich über das Kosten- und Effizienzniveau von Unternehmen. Entscheidungsträger, die dies erkennen und dieser Bedeutung offensiv Rechnung tragen, werden gegenüber den anderen klar im Vorteil sein.
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